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Verschiedene Geldscheine liegen auf einem Tisch.

Rote Zahlen

Stadt Frankfurt macht 32,8 Millionen Verlust

Unter anderem wegen steigender Ausgaben für die Kernverwaltung hat die Stadt Frankfurt im vergangenen Jahr 32,8 Millionen Euro Verlust gemacht.

Unter anderem wegen steigender Ausgaben für die Kernverwaltung hat die Stadt Frankfurt im vergangenen Jahr 32,8 Millionen Euro Verlust gemacht. Die positive Ergebnisentwicklung der vergangenen Jahre und die Stärkung der Rücklagen habe 2017 nicht fortgesetzt werden können, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Neben den Ausgaben für die Verwaltung sorgten demnach auch rückläufige Einkünfte aus Steuern, Zuweisungen und Zuschüssen für die roten Zahlen.

„Die Stadt Frankfurt am Main boomt, und die dynamische Entwicklung unserer Stadt setzt sich weiter fort”, sagte Stadtkämmerer Uwe Becker laut Mitteilung. Aber nicht nur das rasante Bevölkerungswachstum, sondern auch der Ausbau und Erhalt der Infrastruktur stelle die Kernverwaltung vor große Herausforderungen.

Trotz des insgesamt negativen Ergebnisses hebt die Stadt die positiven Ergebnisse an anderer Stelle hervor: So habe etwa die Wohnungsbaugesellschaft ABG 94,3 Millionen Euro Gewinn gemacht, der Teilkonzern Messe 40,5 Millionen Euro. Das Anlagevermögen sei auf einen Höchststand von 22,3 Milliarden Euro gestiegen.

(dpa)

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