Nied: Bürgerservice

Stadtteilbüro wird im Livestream eröffnet

  • Holger Vonhof
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Trotz Corona kann jeder mit Internet die Zeremonie am morgigen Samstag mitverfolgen

Planungsdezernent Mike Josef (SPD) eröffnet das Stadtteilbüro Nied morgen, 21. November, offiziell zusammen mit Caritas-Direktorin Gaby Hagmans und Markus Eichberger von der "ProjektStadt" der Nassauischen Heimstätte. Interessierte können sich ab 14 Uhr auf www.mein-nied.de online zuschalten.

Bereits im Frühjahr hat Quartiersmanagerin Marja Glage, die zuvor in Unterliederbach wie in Sindlingen als Quartiersmanagerin aktiv war, ihren Arbeitsplatz in der ehemaligen Volksbank-Filiale in Alt-Nied 13 bezogen. Wegen Corona können die Räumlichkeiten zurzeit nicht regulär als Sitzungsort für den Stadtteilbeirat oder als Bürgertreffpunkt dienen; sie werden aber schon für Gespräche genutzt.

Mit einem neuen Veranstaltungsformat wird den Bürgern dort nun ein Ausblick auf künftige Projekte der Stadterneuerung "Soziale Stadt Nied" gegeben, bei denen Mitsprache und Mitmachen gefragt sind. "Bürgernahe Projektarbeit wird in Zukunft durch eine kreative Verbindung digital und fußläufig erreichbarer Räume geprägt sein. Deshalb bleibt das Stadtteilbüro wichtigste Anlaufstelle vor Ort", sagt Planungsdezernent Mike Josef. Der Sozialdemokrat hatte schon 2019 bei Stadtteilspaziergängen das Gespräch mit Bürgern in Nied gesucht. Die Ergebnisse aus verschiedenen Bürgerbeteiligungsaktionen sind in einen Entwurf für ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) gemündet.

Damit sich jeder persönlich einen Überblick über die 57 Einzelmaßnahmen des ISEK verschaffen kann, wird das Stadtteilbüro ab dem 23. November eine Woche lang länger geöffnet sein: von Montag bis Donnerstag von 16 bis 20 Uhr und am Freitag von 12 bis 16 Uhr. Interessierte werden gebeten, sich vorab unter www.mein-nied.de oder telefonisch unter 0176 / 12 98 22 02 bei Marja Glage anzumelden.

In Nied sollen über das Programm "Sozialer Zusammenhalt" die Verhältnisse nachhaltig verbessert werden. Gefördert wird das mit Bundes- und Landesmitteln sowie von der Stadt. Grundlegend ist das ISEK. Das Stadtplanungsamt hat den Caritasverband Frankfurt mit dem Quartiersmanagement und die "ProjektStadt" der Nassauischen Heimstätte mit der Projektsteuerung sowie der Erarbeitung des ISEK beauftragt. Quartiersmanagerin Marja Glage (Caritas), die beiden Stadtentwickler Jan Thielmann und Frederik Daub (ProjektStadt) bilden mit Projektleiterin Lara Schneider (Stadtplanungsamt) dabei das Kernteam. red

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