Städtisches Wohnprojekt ist nicht nur für Flüchtlinge gedacht

Die geplante Unterkunft für Flüchtlinge, die im Norden des Baugebiets Harheim-Süd entstehen soll (wir berichteten), wird nach Auskunft der Sprecherin des Sozialdezernats, Manuela

Die geplante Unterkunft für Flüchtlinge, die im Norden des Baugebiets Harheim-Süd entstehen soll (wir berichteten), wird nach Auskunft der Sprecherin des Sozialdezernats, Manuela Skotnik, auch anderen Nutzergruppen offen stehen. Für „das städtische Grundstück Im Niederfeld“ habe die Stadt den Kreisverband Frankfurt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gewonnen, „der dort im zweiten Quartal in Holzmodulbauweise ein integratives Wohnprojekt für Menschen mit besonderem Wohnbedarf – dazu zählen auch Flüchtlinge – und Senioren realisieren will. Vorgesehen sind insgesamt 130 Plätze auf zwei Geschossen“. Frankfurt müsse sich darauf einstellen, 2016 bis zu 12 000 Asylbewerber und Kontingentflüchtlinge aufzunehmen und zu versorgen, außerdem eine nicht einschätzbare Zahl an Minderjährigen. Daher entstünden überall in Frankfurt neue Unterkünfte. Spätestens in der Ortsbeiratssitzung am 15. Februar wolle das Dezernat gemeinsam mit dem DRK das Projekt vorstellen. Auf Wunsch des Ortsbeirats sei auch ein früherer Termin denkbar.

(red)

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