Schüler Start up
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Bei der Kommunalwahl tritt die FDP an, um in Frankfurt eine echte Gründerkultur zu schaffen.

FDP Frankfurt zur Kommunalwahl

Start-ups werden in der Schule gemacht 

Bei der Kommunalwahl tritt die FDP an, um in Frankfurt eine echte Gründerkultur zu schaffen. Neben Aufbruchstimmung und einer positiven Grundhaltung sind den Freien Demokraten konkrete Maßnahmen zur Förderung unserer Kinder und von Start-ups wichtig.

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Haben Sie Lust auf ein Experiment? Stellen Sie sich einen neunjährigen Jungen vor, der seinen Klassenkameraden von einer Idee erzählt: in jedem Land der Welt sollen Schüler Bäume pflanzen, um den Klimawandel zu stoppen. Zwei Monate später gründet er eine Kinder- und Jugendinitiative, mit 11 Jahren hält er seine erste Rede im Europäischen Parlament, mit 20 erhält er das Bundesverdienstkreuz. Weitere drei Jahre später ist er Chef von mehr als 130 Mitarbeitern, die weltweit 14 Milliarden Bäume gepflanzt haben und klimaneutrale, fair gehandelte Schokolade produzieren. Klingt das verrückt?

Diesen Jungen gibt es wirklich. Er heißt Felix Finkbeiner, kommt aus München und hat mit seiner Initiative Plant for the Planet Maßstäbe gesetzt. Finkbeiner wollte etwas unternehmen, um die Welt zu verbessern. Er dachte nicht ans Scheitern, sondern glaubte an seinen Einfluss und die Fähigkeit, etwas zu bewegen. In der Schule und in seinem persönlichen Umfeld fand Finkbeiner genau die Unterstützung, die er brauchte. Lehrer machten Mut und gaben Halt. Klassenkameraden waren mit Spaß bei der Sache. Eltern und Freunde freuten sich über das Engagement und brachten sich mit ihren Mitteln ein. Die positive Grundstimmung war ein entscheidender Faktor, dass aus der verrückten Idee eine echte Erfolgsgeschichte werden konnte.

Wir Freie Demokraten sind überzeugt, dass viele junge Frankfurter ähnliche Geschichten schreiben können. Für sie wollen wir die besten Voraussetzungen schaffen, ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Frankfurt soll eine Stadt der Aufbruchstimmung werden, die Lust auf das Neue, Kreativität und die Übernahme von Verantwortung weckt. Deshalb wollen wir Frankfurt zu einem Zentrum der Gründerkultur entwickeln, in dem die besten Ideen von morgen entstehen und wachsen können.

Damit das gelingt, ist vielschichtiges Handeln gefragt. Konkret fordern wir ein Gründerkonzept des Wirtschaftsdezernats, das die Stärken Frankfurts herausstellt und unsere Stadt international als geeigneten Standort für Start-ups bewirbt. Der Industriepark Fechenheim sollte zu einem Inkubator für Start-ups und agiles Arbeiten weiterentwickelt werden und die Verwaltung Gründungswilligen einen One-Stop-Shop als Anlaufstelle für alle Anliegen bieten. Als Stadt des wichtigsten Internetknotens der Welt muss Frankfurt den Anspruch entwickeln, auf allen Ebenen ein Vorreiter der Digitalisierung zu werden.

Aber auch eine qualitativ hochwertige Bildung ist nötige Grundlage eines lebendigen Aufstiegsversprechens. Um Betreuungsmöglichkeiten für jedes Kind zu schaffen, wollen wir den Beruf des Erziehers attraktiver gestalten und in eine klassische duale Ausbildung mit Vergütung überführen. Schulunterricht darf nicht über Monate ersatzlos ausfallen, weil mobile Endgeräte für Schüler und leistungsfähige Portale für digitalen Unterricht fehlen. Damit die Corona-Pandemie keine Bildungsverlierer hinterlässt, wollen wir alle Frankfurter Schulen jetzt an das Glasfasernetz anschließen und mit WLAN ausstatten, statt wie vom Magistrat vorgesehen erst 2025.

Gemeinsam können wir es schaffen, den Gründergeist in Frankfurt neu zu beleben. Welche weiteren Schritte wir uns dazu vornehmen, erfahren Sie in unserem Zukunftsprogramm.

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