+
Jesse Sierck will morgen im Spiel gegen Pirmasens mit dem FSV Frankfurt wieder aufstehen.

Der FSV steht morgen unter Druck

  • schließen

Vier Niederlagen in Folge, das hat es in der schwierigen Saison 2017/2018 nicht gegeben beim FSV Frankfurt. Nun droht diese Negativbilanz den Bornheimern gegen den überraschend starken Aufsteiger FK Pirmasens.

Es ist schon eine delikate Lage, in die der FSV Frankfurt geschlittert ist. Alle horchten auf, als die Bornheimer zum Start der Fußball-Regionalliga Südwest beim Meister 1. FC Saarbrücken triumphierten (3:0) und die Tabellenführung übernahmen. Doch es folgten ein Unentschieden und drei Niederlagen, die Mannschaft von Trainer Alexander Conrad wurde auf den 15. Tabellenplatz durchgereicht. „Jetzt hast du schon die Situation, in der du punkten musst“, sieht der Sportliche Leiter Thomas Brendel der Aufgabe morgen um 14 Uhr zu Hause gegen den FK Pirmasens mit gemischten Gefühlen entgegen.

Zumal die Ausfallliste größer geworden ist. Zwar kehre Kapitän Alban Sabah „zurück in den Kader“, sagt Brendel. Dafür fällt in Nestor Djengoue sein Partner in der Innenverteidigung aus. „Er hat Hüftprobleme“, so Brendel. Fehlen wird auch Ahmed Azaouagh (Gelb-Rot-Sperre). Nicht zur Verfügung stehen weiter die Rekonvaleszenten Alexander Aschauer, Andrej Markovic, Steffen Straub und Maziar Namavizadeh (krank). Möglicherweise wird Stürmer Aschauer, der vom Drittligisten SGS Großaspach gekommen ist, am Donnerstag, 6. September (18.30 Uhr) im Testspiel gegen den Zweitliga-Spitzenreiter FC St. Pauli sein Debüt im FSV-Trikot geben. Brendel: „Darauf arbeiten wir hin.“

Doch ganz gleich, wer am Samstag gegen Pirmasens auf dem Feld steht: Brendel erwartet, „dass wir die Grundtugenden und einen großen Kampf zeigen. Die Spieler gehen selbstkritisch mit der Situation um und wollen den Hebel umlegen.“ Das brauchen die Pirmasenser gewiss nicht. Der Traditionsverein, der zwischen 1974 und 1978 in der Zweiten Bundesliga Süd spielte und dort auch auf den FSV traf, hat mit zehn Punkten aus fünf Spielen das Soll überschritten. Nach dem 2:0 im Aufsteigerduell mit Hessen Dreieich vor drei Tagen treten die Südwestpfälzer sehr zuversichtlich die Fahrt in den Frankfurter Osten an. Einen super Saisonstart habe die Mannschaft hingelegt, sagt Dennis Krob, der in der Nachspielzeit den dritten Sieg perfekt machte. „Und so muss es weitergehen.“

Wichtigster Neuzugang ist Ricky Pinheiro. Der Offensivspieler, zuletzt beim Ligakonkurrenten Wormatia Worms aktiv, erzielte drei der neun Pirmasenser Treffer.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare