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Ein Gefahrenschild für Elektrizität ist vor einer Stromtrasse zu sehen.

Keine Elektrizität

Stromausfall in Bornheim: Hunderte Haushalte dunkel

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Ursache sei ein defektes Kabel, erklärt Mainova-Sprecher Sven Birgmeier, zu der die Netzdienste gehören. Die Kabelstörung sei lokal begrenzt. Betroffen seien Gebäude in der Kohlbrandstraße - darunter ein Altenwohnheim der Arbeiterwohlfahrt - und die Hochhäuser in der Inheidener Straße. "Für das Awo-Wohnheim bauen wir derzeit eine Notstromversorgung mittels Aggregat auf", erklärt Birgmeier.  Anfangs hatte es geheißen, dass die Störung bis 12 Uhr behoben sein sollte.

Die Anwohner in den betroffenen Häusern im nordöstlichen Teil des Frankfurter Stadtteils haben seit etwa 9.40 Uhr keinen Strom mehr. Auch im örtlichen Rewe-Markt und benachbarten Geschäften geht seitdem nichts mehr. Mitarbeiter des Supermarktes können nur noch das dunkle Geschäft bewachen. Allein der Betrieb eines Getränkemarktes läuft - statt per elektronischer Kasse wird hier mit Kopfrechnen und Zettelquittungen abkassiert. Im Sportcenter der TG Bornheim und im Panoramabad läuft der Betrieb derweil uneingeschränkt.

Die betroffenen Anwohner sorgen sich derweil angesichts des stundenlangen Stromausfalls um die Waren in ihren Kühlschränken. Für die Bewohner der Hochhäuser in der Inheidener Straße ist die Lage recht prekär: Dort ist ohne Strom auch die Wasserversorgung unterbrochen. In den bis zu 22 Stockwerken hohen Gebäuden fahren zudem die Fahrstühle nicht. Zu allem Überfluss sind die Fluchttreppenhäuser dunkel; auch dort gibt es keine Beleuchtung. Ein Notdienst der Hausverwaltung sieht nach Angaben von Bewohnern vom Mittag keinen Anlass für ein Eingreifen.

Voraussichtlich bis zum Abend werde es dauern, bis alle Anwohner wieder mit Strom versorgt werden könnten, kündigt Mainova-Sprecher Birgmeier an. "Wir versuchen, den Schaden schnellstmöglich zu beheben." dpg

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