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Am Tanzverbot festhalten

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Kirchendezernent Uwe Becker (CDU) unterstreicht seine Position, an der Karfreitagsruhe festzuhalten. Im Christentum zähle der Karfreitag im Zusammenhang mit Ostern zu den höchsten

Kirchendezernent Uwe Becker (CDU) unterstreicht seine Position, an der Karfreitagsruhe festzuhalten. Im Christentum zähle der Karfreitag im Zusammenhang mit Ostern zu den höchsten Feiertagen. Becker betont seine Position gerade auch vor dem Hintergrund der immer wieder aufkommenden Forderung nach einer Lockerung des Tanzverbotes an Karfreitag. „Auch wer selbst nicht einer Religion angehört, sollte gegenüber den Gefühlen anderer Respekt aufbringen“, erklärte der Kirchendezernent. Nach dem Hessischen Feiertagsgesetz sind von Gründonnerstag um 4 Uhr an bis Karsamstag um Mitternacht öffentliche Tanzveranstaltungen verboten, an Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen von 4 Uhr bis 12 Uhr. Lockerungen des Feiertagsgesetztes wie zuletzt in Schleswig-Holstein steht Becker ablehnend gegenüber. „Die christlichen Feiertage sind in unserer Kultur fest verankert. Wir können nicht bei jeder Gelegenheit diese Ankerpunkte unserer Gesellschaft lösen und uns dann wundern und beklagen, wenn unser Wertegerüst Schaden nimmt. An einigen wenigen Tagen im Jahr auf lautes Feiern zu verzichten stellt keine besondere Einschränkung dar. Es ist vielmehr ein Gebot des Respekts gegenüber den Mitmenschen und fördert das friedliche Zusammenleben in unserer Stadt“, so Becker.

(red)

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