Star-Schauspieler Ulrich Tukur sitzt und steht zurzeit in Frankfurt für seinen nächsten Murot-Tatort vor der Kamera.
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Star-Schauspieler Ulrich Tukur sitzt und steht zurzeit in Frankfurt für seinen nächsten Murot-Tatort vor der Kamera.

Dreharbeiten in Frankfurt

Neuer Frankfurt-Tatort mit Ulrich Tukur: Mordserie erschüttert die Stadt

  • vonEnrico Sauda
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Im neuen Frankfurt-Tatort mit Ulrich Tukur erschüttert eine vermeintliche Mordserie die Stadt. Doch Kommissar Felix Murot hat einen ganz anderen Verdacht.

Frankfurt – Eine Mordserie erschüttert Frankfurt. Zum Glück beginnt so nicht eine aktuelle Polizeinachricht, sondern nur der neueste Tatort mit Ulrich Tukurs durchgeistigtem und wagemutigem Kommissar Felix Murot. Gerade schaut er Psychotherapeutin Inga, gespielt von Karoline Eichhorn, fragend an. Zwischen ihnen, mit Corona-Maske, steht Regisseur Rainer Kaufmann. Die Szene entsteht in der Wohnung Murots. Der Ort der Handlung des neuen Tatorts ist irgendwo im Bahnhofsviertel von Frankfurt.

Tatort in Frankfurt: Dreharbeiten laufen noch bis zum 8. Dezember

Unter dem Arbeitstitel „Murot und das Prinzip Hoffnung“ dreht der Hessische Rundfunk (HR) seit Ende Oktober und noch bis zum 8. Dezember in Frankfurt und Umgebung mit Ulrich Tukur und Barbara Philipp als Magda Wächter den neuen Tatort. Das Drehbuch schrieb Martin Rauhaus. In weiteren Hauptrollen sind Lars Eidinger, Friederike Ott, Angela Winkler, Christian Friedel, Therese Hämer und Eray von Egilmez zu sehen.

Und darum geht es: Drei Männer werden per Genickschuss getötet, zwischen den Opfern gibt es keinerlei Verbindung. Da es sich um zwei „Nicht-Deutsche“ und einen Obdachlosen handelt, vermutet man zunächst einen Täter aus dem rechten Milieu. Aber Kommissar Murot vom Landeskriminalamt (LKA) Wiesbaden hat einen anderen Verdacht. Er glaubt, dass die beiden ersten Morde nur den Zweck hatten, das Ganze wie eine Mordserie aussehen zu lassen, während es dem Täter in Wahrheit nur um das dritte Opfer ging: Jochen Muthesius.

Tatort mit Ulrich Tukur: Obdachloser Philosophieprofessor wird ermordet

Der Obdachlose war ein ehemaliger Philosophieprofessor, bei dem auch Murot studiert hat. In einer Zeit, in der das „Prinzip Hoffnung“ noch lebendig war. Für Muthesius lief es anders. Nach einer Familientragödie lebt er seit Jahren auf der Straße. Und doch besaß er noch immer eine Villa in Kronberg und ein erhebliches Privatvermögen. So geraten die drei Kinder des Toten in den Fokus der Ermittlungen: Paul, ein exzentrischer Alleinunterhalter. Psychotherapeutin Inga. Und Laura, die mit dem Geld ihres Vaters eine Stiftung für Bedürftige gründete.

Während in Murots Assistentin Wächter allmählich die Überzeugung reift, dass sich Murot einmal mehr verrennt, taucht ein neuer Verdächtiger auf: Jürgen von Mierendorff, Nachbarssohn und Freund der Familie Muthesius, nun aber der rechten Szene zugehörig. Als Murot erkennt, dass mehrere der Verdächtigen miteinander im Bunde sind und er nur dann eine Chance hat, wenn er sie gegeneinander ausspielt, geht er in die Offensive: Um sie aus der Reserve zu locken, fordert er sie auf, ihn zu töten. . . Dann bleibt ja nur zu hoffen, dass das Böse am Ende nicht obsiegt. (Enrico Sauda)

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