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Terrorgefahr

Frankfurter Weihnachtsmarkt - mehr Sicherheit geht nicht

Informationen per App, Kamera-Überwachung und die inzwischen bekannten Betonsperren: Mit zahlreichen Mitteln versuchen Veranstalter und Polizei die Sicherheit des Frankfurter Weihnachtsmarktes zu gewährleisten. "Wir haben in den letzten Jahren derart aufgerüstet, mehr ist einfach nicht mehr möglich", sagte der Veranstaltungsleiter des Marktes, Kurt Stroscher.

Informationen per App, Kamera-Überwachung und die inzwischen bekannten Betonsperren: Mit zahlreichen Mitteln versuchen Veranstalter und Polizei die Sicherheit des Frankfurter Weihnachtsmarktes zu gewährleisten. "Wir haben in den letzten Jahren derart aufgerüstet, mehr ist einfach nicht mehr möglich", sagte der Veranstaltungsleiter des Marktes, Kurt Stroscher. Als Steigerung könne man den Weihnachtsmarkt nur noch absagen oder in einem Kasernenhof stattfinden lassen.

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Zahlreiche Betonsperren

Unter anderem wird der am Montag beginnende Markt nach Angaben der Stadt wieder von zahlreichen Betonsperren gesichert. Fahrzeuge als mobile Blockaden in beispielsweise Rettungswegen werden laut Stroscher in diesem Jahr durch spezielle Rampen ersetzt.

Die Polizei ist nach eigenen Angaben mit zahlreichen Beamten in Uniform und zivil auf dem Gelände unterwegs. Es gibt eine spezielle Weihnachtsmarkt-Wache auf dem Paulsplatz und eine zentrale Stelle, von der aus Beamte und Veranstalter Lautsprecher-Durchsagen machen können. Zwei extra für die Veranstaltung aufgestellte Kameras überwachen nach Angaben der Sprecherin Teile des Geländes.

Warn-App Katwarn im Einsatz

Die von der Stadt erwarteten rund drei Millionen Besucher können sich zusätzlich auf ihrem Smartphone über die Warn- und Info-App Katwarn benachrichtigen lassen. Dort gibt die Polizei über einen Kanal Hinweise zum Besuch des Weihnachtsmarktes. Vor Beginn warnten die Beamten dort beispielsweise bereits vor Taschendieben, eingeschränkten Parkmöglichkeiten und baten die Besucher, sich mit den Fluchtwegen vertraut zu machen.

Im vergangenen Jahr besuchten laut Stadt etwas mehr als drei Millionen Menschen das Treiben rund um den Römer. Vor fast zwei Jahren waren bei dem bisher schwersten islamistischen Anschlag in Deutschland auf dem Berliner Weihnachtsmarkt zwölf Menschen getötet worden. Zahlreiche Städte in Deutschland hatten danach ihre Sicherheitsmaßnahmen bei öffentlichen Veranstaltungen deutlich erhöht.

dpa

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