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Nicht nur einer der Lieblingsorte von Claudia Schütz: Das Mainufer ist bei schönem Wetter ein beliebter Anlaufpunkt für viele Frankfurter.

Bloggerin

Tipps für Familien und auf der Suche nach den Frankfurter Lieblingsorten

Wohin am Wochenende? Wo gehe ich mit meinen Kindern hin? Wo schmeckt der Kuchen am besten? All das und noch vieles mehr zeigen Frankfurter in ihren Blogs im Internet und auf Instagram.

Frankfurt - Catrin Häussers Leben besteht aus Familie, Arbeit und Bloggen. Die Praunheimerin gibt in ihrem Blog frankfurtmitkidsAuskunft, wo es sich lohnt, mit Kindern hinzugehen.

Um was geht es in Deinem Blog?

frankfurtmitkids ist eine Familienplattform. Hier geht es hauptsächlich um Geheimtipps und Ausflugsziele für Familien mit Kindern rund um Frankfurt. Ich schreibe auch über neu geenterte Spielplätze, coole Kinderläden wie Sonnylemon oder Spielzeux, in denen du auf alle Fälle ein ausgefallenes Geschenk für Kinder findest. Aber ich schreibe auch von Leckereien, die ich mit meinen Kids in Restaurants und Cafés verputze, und über Museen, die, wie beispielsweise das Experiminta, alles andere als langweilig sind. Veranstaltungstipps und -ideen gebe ich vor allem über meine geschlossene Facebook-Gruppe weiter.

Wer folgt Dir?

Immer wieder taucht die Frage auf, was man mit Kindern unternehmen kann und was sehenswert ist. Diese Fragen beantworte ich. Es folgen mir hauptsächlich Eltern mit Kindern, es sind aber auch Großeltern, Patentanten und -onkel sowie Leute, die Besuch von Freunden mit Kindern bekommen, unter meinen Followern.

Wie schwer war es, Follower zu gewinnen?

Es gibt viele Blogger und Instagrammer, die über Frankfurt schreiben. Jedoch nicht über Frankfurt mit Kindern. Selbst der Stadt ist die Zielgruppe Familie leider nicht so wichtig, und so bediene ich eine kleine Nische, die für jegliche Hilfestellung dankbar ist. Daher ist es relativ einfach, Follower in einem regionalen Rahmen zu gewinnen.

Wie zeitaufwendig ist das Bloggen?

Bloggen ist sehr zeitaufwendig, auch wenn es Spaß macht! Schreiben, fotografieren, die Artikel veröffentlichen, neue Ausflugsziele planen, vor- und nachbereiten, die technischen und rechtlichen Fallstricke beachten und den Blog stets aktuell und lebendig halten, die immer häufiger werdenden Anfragen von Familien mit Fragen beantworten und dabei die nicht weniger wichtigen Social-Media-Kanäle mit Inhalten bespielen - all das gehört für mich zum Begriff "Bloggen" dazu. Als Blogger bist du Allrounder und musst dich auf den unterschiedlichsten Gebieten auskennen und weiterbilden, und das ist viel Arbeit!

Was war bisher Dein meistgeklickter Beitrag?

Mein meistgeklickter Beitrag war bisher der Artikel zu den schönsten Weihnachtsmärkten in und rund um Frankfurt. Auf Instagram war das meistgeklickte Foto unser Ausflug nach Bad Nauheim mit dem tollen Abenteuerspielplatz, den ich übrigens allen, die Kinder haben, ans Herz legen kann.

Wie wichtig ist Instagram?

Instagram ist eine Art Miniblog für mich. Hier kann ich schneller Informationen bereitstellen, Fragen stellen, meine Leser live mit auf meine Ausflüge nehmen. Instagram ist immer mehr zu meinem "Kundenservice" geworden - ich antworte auf viele Fragen zu den vorgestellten Ausflugszielen und kann mit meinen Lesern in direkten Kontakt treten. Ich lerne so meine Leser besser kennen und kann diese Informationen in meinen Blog einfließen lassen.

Ist es Dein Ziel, vom Bloggen zu leben?

Es haben sich einige Kooperationen ergeben, und mein Traum ist es, von meinem Blog leben zu können. Denn wer möchte nicht seine Leidenschaft auch zu seinem Beruf machen? Ich bin offen für Kooperationen und Ideen, die dabei helfen, Frankfurt familienfreundlicher zu machen.

Hast Du noch einen Geheimtipp?

Ja, der Wasserlehrpfad der Mainova im Wasserpark Friedberger Landstraße. Besonders jetzt, wenn es heiß wird, ein schönes Örtchen der Ruhe, wo sich Groß und Klein abkühlen können.

Soziale Medien Wohin am Wochenende? Wo gehe ich mit meinen Kindern hin? Wo schmeckt der Kuchen am besten? All das und noch vieles mehr zeigen Frankfurter in ihren Blogs im Internet und auf Instagram. Drei von ihnen hat Redakteurin Kathrin Rosendorff Fragen gestellt und sie haben, wie in den sozialen Medien üblich, schriftlich geantwortet. Und klar, man duzt sich hier natürlich.

Claudia Schütz zeigt nicht nur hübsche Orte auf ihrem Instagram-Account "frankfurtlieblingsorte". Sondern liefert auch gleich Hintergrundinfos.

Wie bist Du Protagonistin der Instagram-Welt geworden?

Im Oktober 2017. Zuerst nur aus Spaß, um mit meiner Tochter mithalten zu können. Aus Spaß wurde Leidenschaft für Frankfurt, die Frankfurter und das Fotografieren.

Um was geht es?

Um alles, was in Frankfurt Freude macht, gepaart mit einigen Hintergrundinformationen. So berichte ich über schöne Gebäude, Ausflugsmöglichkeiten, leckeres Essen und viele geschichtliche Hintergründe.

Gerne teilst Du auch Deine Liebe zu Hochhäusern ...

Meine Familie und ich sind Hochhausfans! Mit ein Grund für unsere große Liebe zu Frankfurt. Der Turm mit dem "Knick" ist übrigens der Omniturm. Nicht nur der Knick ist einzigartig. Es handelt sich hier um das erste Hochhaus in Deutschland mit echter Mischnutzung. Es wird Büros, Wohnungen und sogar öffentliche Flächen beherbergen. Frankfurt ist halt einzigartig und absolut up to date.

Warum sollte man Dir unbedingt folgen?

Bei mir gibt's schöne Bilder, Freizeitideen und Hintergründe. Ich hoffe, die Menschen noch mehr für Frankfurt begeistern zu können. Frankfurt ist eine coole Stadt mit viel Substanz - viel besser als ihr Ruf.

Wie schwer war es, Follower zu gewinnen?

Leicht und schwer zugleich. Es ist eine schöne Arbeit. Fast täglich gute Fotos posten und alle paar Tage ein Bild mit zusätzlichen Informationen anreichern, das macht Freude, kostet aber eben auch Zeit.

Wie zeitaufwendig ist Instagram?

Zwischen zehn Minuten und anderthalb Stunden. Im Durchschnitt: 45 Minuten, fast jeden Tag.

Was kostet die meisten Minuten? Die Fotos oder das Schreiben?

Das Schreiben. Ich gehe aber auch regelmäßig bei Instagram auf die Pirsch und like Bilder, die mir gefallen, und schaue, was "en vogue" ist. Das Fotografieren mache ich ständig nebenher. Meine Familie ist nicht so begeistert, wenn ich alle zwei Meter stehen bleibe, um ein Foto zu machen.

Was interessiert die Leute am meisten?

Stimmungsvolle Bilder von Frankfurter Orten, die sie kennen: die Skyline, der Eiserne Steg, die Altstadt.

Wie wichtig ist Instagram für Deinen Blog?

Aktuell ist dies meine wichtigste Plattform.

Verdienst Du Geld damit?

Nein, dafür ist mein Instagram-Account nicht konzipiert, und das war auch nicht mein Ziel, als ich gestartet bin. Ich bewerbe ja keine Produkte.

Also willst du das Bloggen nicht zum Beruf machen?

Das lasse ich auf mich zukommen. Zuallererst soll es mir und meinen Followern Spaß bereiten. Demnächst plane ich aber eine eigene Website: www.frankfurtlieblingsorte.de.

Gibt es etwas, dass Du an den sozialen Medien nicht leiden kannst?

Ja, ein Bild von mir zu machen.

von Kathrin Rosendorff

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