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10-Euro-Döner: Frankfurter Besitzer spricht Klartext – „Schlafe maximal fünf Stunden“

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Von: Sebastian Richter

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Der vielleicht bekannteste Dönerladen in Frankfurt löste mit seiner Preiserhöhung große Debatten aus. Der Besitzer äußert sich nun auf Youtube.

Frankfurt – Mit der Preiserhöhung auf 10 Euro für einen Döner hat das Ton Bul Grill- und Kebap-Haus ein großes Medienecho ausgelöst. Nach einem Bericht von fnp.de zum neuen Preis stieg das Interesse am Laden von Inhaber Ugor Yumuşakbaş gewaltig.

Die Meinungen zur Preiserhöhung gingen auseinander. Während im Internet der „10-Euro-Döner“ heftig kritisiert wird, lassen sich andere nicht von den gehobenen Preisen abschrecken. Denn die Qualität stimmt – was sich auch bei einer Umfrage unter den Lesern von fnp.de zeigt. Bei den Usern auf Facebook ist das Ton Bul Grill und Kebap-Haus unter den Top 3 der besten Dönerläden in Frankfurt.

Ton Bul Grill- und Kebap-Haus in Frankfurt: Bei Youtube wird Besitzer deutlich

Am Kundenaufkommen hat die Preisveränderung offenbar nicht viel verändert. Auch nach dem Durchbrechen der 10-Euro-Marke sei das Lokal weiterhin gut besucht, wie ein Mitarbeiter auf Nachfrage erzählt. Den Alltag von Yumuşakbaş dürfte die gestiegene Aufmerksamkeit dennoch verändert haben. Neben zahlreichen Journalisten und Kamerateams ist das Lokal auch zum Ziel von einigen Foodbloggern geworden. So auch für den Youtuber Youssef, der dem Frankfurter Laden einen Besuch abstattete. Im entstandenen Video spricht Yumuşakbaş Klartext.

Döner
Der Besitzer vom Ton Bul Grill- und Kebaphaus in Frankfurt spricht nach der Preiserhöhung auf 10 Euro für einen Döner auf Youtube Klartext. (Symbolfoto) © Bernd Jürgens / Panthermedia / Imago Images

„Ich kenne meine Ware, ich kenne meinen Beruf, ich kenne mich und ich weiß, was die Leute wollen“, sagt er in die Kamera. Weder wolle er seine Kunden über den Tisch ziehen, noch „babbele“ er. An erster Stelle komme für ihn der Kunde, Geld spiele nur eine untergeordnete Rolle. Seine Produkte sind ihr Geld „bis zum letzten Cent wert“.

Er mache alles selbst und frisch, bis hin zum Brot. Und die Kunden unterstützen diese Strategie. „Wir zahlen lieber 2 oder 3 Euro mehr“, hört Yumuşakbaş in seinem Lokal in Frankfurt immer öfter – wenn sich der etwas höhere Preis in Geschmack und Qualität auszahle.

Dönerladen in Frankfurt: Wenig Schlaf für den Chef

Für seine Kunden und sein Geschäft gibt Yumuşakbaş alles. „Ich schlafe jede maximal drei, vier, fünf Stunden“, sagt er im Interview mit Youssef. Wenn das Geschäft am Wochenende bis ein Uhr geöffnet hat, ist er erst um drei Uhr in der Nacht zu Hause. Am nächsten Morgen frühstücke er nur mit seinen Kindern – dann geht er wieder zu seiner Arbeit. „Welcher Chef macht das?“ fragt er provokativ in die Kamera. (spr)

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