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Schlüpft er wieder in den Dress der Frankfurter Eintracht? Torhüter Kevin Trapp.

Eintracht Frankfurt

Torhüter Trapp vor der Rückkehr zur Eintracht

In Paris ist Kevin Trapp nur noch Torhüter Nummer 3. Die Rückkehr zur Frankfurter Eintracht wäre ein Riesencoup für den Club.

Bei Eintracht Frankfurt bahnt sich ein echter Transferhammer an. Demnach könnte der frühere Eintracht-Torwart Kevin Trapp nach Frankfurt zurückkehren. Der 28-Jährige ist beim französischen Abo-Meister Paris St. Germain nur noch Torwart Nummer drei hinter der italienischen Torwartlegende Gianluigi Buffon und Alphonse Areola. Zuletzt wurde er mit OGC Nizza in Verbindung gebracht. Offenbar eine Nebelkerze.

Aus Frankreich sickerten am Donnerstag erste Meldungen durch, dass der Nationaltorhüter mit der Eintracht verhandele, sich bereits in der Stadt am Main aufhalte und den Medizincheck absolviert haben soll. Auch in Frankfurt verdichteten sich um die Mittagszeit die Gerüchte um eine Rückkehr des früheren Publikumslieblings.

Schon vor einigen Wochen war über ein erneutes Engagement des 28-Jährigen beim hessischen Bundesligisten spekuliert worden, für den er von 2012 bis 2015 die Bälle hielt, ehe er dem Lockruf aus Paris nicht widerstehen konnte. Der Däne Frederik Rönnow, bisher die Nummer eins zwischen den Stangen und erst zu Beginn dieser Runde für mehr als drei Millionen Euro aus Kopenhagen zur Eintracht gekommen, hatte sich nämlich vor gut vier Wochen im Trainingslager in Gais am Knie verletzt, und Trainer Adi Hütter äußerte schon damals Bedenken: „Wenn Frederik nicht bald wieder fit wird, müssen wir uns Gedanken machen.“

Fit wurde Rönnow, er wackelte aber in den ersten beiden Partien, in Freiburg zeigte er eine solide Leistung. Am Dienstag hingegen konnte er wegen Kniebeschwerden die Trainingseinheit nicht beenden.

Die Eintracht scheint nicht davon überzeugt zu sein, dass das Kniegelenk des 26-Jährigen den Belastungen der Bundesliga standhalten wird. Schon vor einigen Jahren fiel der dänische Nationaltorwart mit einer hartnäckigen Entzündung im Knie längerfristig aus.

Ob es wegen dieser Schwachstelle Rönnows zum Comeback von Kevin Trapp im Eintracht-Dress kommen wird?

Der Nationalkeeper, der in Paris rund fünf Millionen Euro pro Jahr einstreicht und vor drei Jahren für knapp zehn Millionen Euro nach Frankreich wechselte, war am Donnerstag auf Anfrage nicht zu erreichen, von der Eintracht war bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe keine offizielle Bestätigung eingegangen.

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