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Kuwe Fritz (rechts) von ?Tortuga Eschersheim? hofft auf Entspannung und Entschleunigung.

Tortuga Eschersheim: Entschleunigung im Gemeinschaftsgarten

Wo heute leere Bierflaschen, Klobürsten und anderer Unrat wuchern und kein schönes Bild abgeben, soll schon bald gegärtnert, geschreinert und gekocht werden: Auf einem leerstehenden Grundstück an

Wo heute leere Bierflaschen, Klobürsten und anderer Unrat wuchern und kein schönes Bild abgeben, soll schon bald gegärtnert, geschreinert und gekocht werden: Auf einem leerstehenden Grundstück an der Straße „Am Lindenbaum“ in Eschersheim, unweit der Kirchhainer Straße, entsteht ein neues Nachbarschaftsprojekt des Vereins „Transition Town Frankfurt.“ „Die Tortuga soll ein Treffpunkt im Stadtteil werden – ein schönes Fleckchen Erde für kreative Ideen und gutes nachbarschaftliches Miteinander“, erklärt Projektleiter Kuwe Fritz. Als Maskottchen dient eine Schildkröte, spanisch „tortuga“. „Denn nach Möglichkeit soll ein Plätzchen geschaffen werden, an dem man sich bei Bedarf auch zurückziehen, entschleunigen, in sich ruhen und 200 Jahre alt werden kann“, sagt Fritz.

Ziel des Projekts ist es, zur erfolgreichen Umsetzung der Klimaschutzziele beizutragen und gleichzeitig den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken. Um das zu erreichen, soll es neben dem Betrieb eines öffentlichen Gartens, dem sogenannten Urban Gardening, auch Maßnahmen zur Aktivierung der Nachbarschaft für klimaschonendes Alltagsverhalten sowie zur Bildung, Information und Aufklärung im Klimaschutz geben. So ist geplant, in Gemeinschaftsarbeit Hochbeete aus recyceltem Palettenholz zu bauen, Pflanzenworkshops sowie Setzlingsbörsen durchzuführen. Projektstart war im Januar 2018, der sogenannte „Kick off“ findet am Donnerstag, 15. März, in der Andreasgemeinde, Kirchhainer Straße 2, statt. Kontakt: zum Verein „Transition Town Frankfurt am Main“: Im Uhrig 28, 60433 Frankfurt.

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