„Tour de Fair“ führt zum Bornheimer Weltladen

Die „Tour de Fair“ macht Halt beim Weltladen Bornheim auf der Berger Straße. Zum 15. Mal treten in diesem Sommer Weltladen-Vertreter aus verschiedenen Bundesländern in die Pedale, um für den fairen Handel zu werben.

Die „Tour de Fair“ macht Halt beim Weltladen Bornheim auf der Berger Straße. Zum 15. Mal treten in diesem Sommer Weltladen-Vertreter aus verschiedenen Bundesländern in die Pedale, um für den fairen Handel zu werben. Das gemeinsame Ziel der Radler und der Weltläden vor Ort ist es, die Idee des fairen Handels ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen. Die Tour de Fair findet seit 2002 jeden Sommer in einer anderen Region Deutschlands statt und wird von den Weltläden organisiert. Die Tour de Fair führt vom 1. bis zum 7. August 2016 von Mannheim durch Südhessen bis nach Mainz. Der Weltladen Bornheim heißt die Radler am Donnerstag, 4. August, um 16.30 Uhr in der Berger Straße 133 willkommen.

Die etwa 800 deutschen Weltläden praktizieren fairen Handel entsprechend den zehn Kriterien der World Fair Trade Organization (WFTO). Diese sehen unter anderem vor, dass Produzenten im globalen Süden bessere Chancen erhalten, ihre Produkte zu einem fairen Preis abzusetzen. Der Faire Handel setzt daher nicht auf kurzfristige Profite, sondern auf den Aufbau langfristiger Geschäftsbeziehungen. Faire Arbeitsbedingungen und Umweltschutz sind weitere Kennzeichen des fairen Handels.

„Wir merken, dass die Menschen sich immer öfter damit befassen, woher die Waren kommen, die sie konsumieren. Und vielen ist es wichtig, dass diese unter fairen Bedingungen produziert wurden“, betont Cristina Pflaum, Fairhandelsberaterin bei Weltläden in Hessen „Die Weltläden bieten diesen Menschen eine Alternative zum konventionellen Handel. Fairer Handel ist bei uns nicht nur ein Marketing-Gag – mit 40 Jahren Erfahrung sind wir DIE Fachgeschäfte des fairen Handels.“

Durch Schilder, Leibchen und das Verteilen von Flyern machen die Radfahrer auf das Konzept aufmerksam. Zusätzlich stoppen sie in jedem Weltladen, der auf ihrer Strecke liegt, und sprechen dort auch über das Thema faire Beschaffung von Städten und Gemeinden. In Bornheim informieren sich die Teilnehmer in der benachbarten katholischen Gemeinde St. Josef unter anderem über die Genossenschaftsbank Oikocredit, die Partnerorganisationen in Entwicklungsländern finanziert, und Asha/Kalakosh, eine Organisation, die die Erziehung von benachteiligten Kindern in Indien fördert.

(red)

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