Ex-Profi

Trauer um Christoph Westerthaler

Die Frankfurter Eintracht trauert um ihren einstigen Spieler Christoph Westerthaler. Der ehemalige Stürmer, der für die Hessen insgesamt 50 Spiele absolvierte, ist am Freitag im Alter von nur 53

„Wir sind alle sehr traurig, dass Christoph so früh sterben musste, unsere Gedanken sind bei seiner Familie“, zeigt sich Eintracht-Präsident Peter Fischer betroffen über den frühen Tod des Österreichers. Der ehemalige Stürmer, der für die Hessen insgesamt 50 Spiele absolvierte, ist am Freitag im Alter von nur 53 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts verstorben.

Der im Tiroler Örtchen Silz geborene Westerthaler wechselte in der Winterpause 1998 zu den damals zweitklassigen Frankfurtern und stieg anschließend direkt in die Bundesliga auf.

In der Saison 1998/99 war Westerthaler Teil einer der denkwürdigsten Begegnungen der Eintracht-Historie. Beim 5:1-Erfolg am letzten Spieltag im Frankfurter Waldstadion gegen den 1. FC Kaiserslautern wurde der siebenfache österreichische Nationalspieler vier Minuten vor Schluss von Trainer Jörg Berger aufs Feld geschickt – und hatte entscheidenden Anteil am Klassenerhalt. Im Fallen leitete Westerthaler in der 89. Minute den Ball in den Lauf von Jan-Aage Fjörtoft weiter. Der Rest ist Geschichte: ein Übersteiger, ein Tor, grenzenloser Jubel.

Nach seiner Spielerkarriere, die ihn von 2000 bis 2001 auch zum FSV Frankfurt geführt hatte, arbeitete Westerthaler auch als Trainer – erst in Österreich, zuletzt beim FC Yunnan Feihu in der zweiten chinesischen Liga.

( dani,red)

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