Trauergäste bekommen nasse Füße

Der Weg zur Trauerhalle auf dem Waldfriedhof Oberrad ist in einem desolaten Zustand. Daher fordert der Ortsbeirat 5 den Magistrat auf, den Weg zur Trauerhalle, der östlich neben der Liegenschaft

Der Weg zur Trauerhalle auf dem Waldfriedhof Oberrad ist in einem desolaten Zustand. Daher fordert der Ortsbeirat 5 den Magistrat auf, den Weg zur Trauerhalle, der östlich neben der Liegenschaft Wiener Straße 52 zum Waldfriedhof führt, so herzurichten, dass die Friedhofsbesucher trockenen Fußes den Eingang zum Waldfriedhof und damit zur Trauerhalle erreichen können.

Besonders bei Regen sei der Weg kaum passierbar, da überall Pfützen das Vorankommen erschweren. Für eine Trauergesellschaft sei das nicht zumutbar.

Der Waldfriedhof wurde im Dezember 1914 seiner Bestimmung übergeben. Ein gefallener Unteroffizier fand als Erster dort seine letzte Ruhe. Ein imposantes Gräberfeld für Kriegstote aus dem Zweiten Weltkrieg und eine Gedenkstätte für 800 Niederländer, welche als Zwangsarbeiter und Deportierte nach Deutschland verschleppt worden waren und hier ihre letzte Ruhe fanden, sind Bestandteil des Friedhofes.

Auch ist der Waldfriedhof mit seinen gewundenen Wegen, den hohen Stadtwaldbäumen und dem hügeligen Gelände ein Erholungsort für die Oberräder.

(red)

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