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Weg für Umwandlung der Bürostadt ist frei

„Mit dem Beschluss des zweiten Bebauungsplans Nummer 872 wurden die Weichen gestellt und wir können mit den nächsten Schritten in die feinere Planung gehen, um die Entwicklung der Bürostadt Niederrad

„Mit dem Beschluss des zweiten Bebauungsplans Nummer 872 wurden die Weichen gestellt und wir können mit den nächsten Schritten in die feinere Planung gehen, um die Entwicklung der Bürostadt Niederrad voranzutreiben“, freut sich Ortsvorsteher Christian Becker (CDU). In der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates 5 wurde ein Antrag an den Magistrat der Stadt verabschiedet, in dem um die Erstellung eines Planungskonzeptes für die Umgestaltung der Lyoner Straße – zwischen Einmündung Goldsteinstraße bis zur Lyoner Straße als Verlängerung der Adolf-Miersch-Straße – gebeten wird, um die derzeit sehr ausgeprägte, trennende Wirkung dieses Gebietes aufzuheben.

„Mit der finalen Verabschiedung der Bebauungspläne Hahnstraße und eben der Lyoner Straße ist der Weg für die Umwandlung der Bürostadt in ein gemischtes Wohn- und Büroviertel freigemacht worden. Allerdings besitzt die Lyoner Straße gerade in dem oben genannten Abschnitt einen extrem trennenden Charakter und es wäre für das Zusammenwachsen Niederrads wünschenswert, diesen optisch durch einfache Umbauten aufzuheben und die Straße etwas zu beruhigen“, erklärt der Ortsvorsteher das Anliegen des Stadtteilparlaments.

Dies käme Beckers Meinung nach auch der Entwicklung von Einzelhandel und Gastronomie zugute, die das umgestaltete Quartier nach und nach beleben sollen. Eine aufgelockerte Straßenführung mit Verkehrsinseln, engeren Profilen und entsprechender Bepflanzung wirke deutlich einladender als eine breite, unkomfortabel gestaltete Hauptstraße; allerdings müsse das Konzept natürlich in der Gestaltung berücksichtigen, das ausreichend Platz für die Führung einer Ringbuslinie sowie einen adäquaten Verkehrsfluss bleibe.

„Wir sind zuversichtlich, dass die bereits begonnene Entwicklung der Bürostadt Niederrad eine positiven Verlauf nimmt und hoffen, Anfang des nächsten Jahres innerhalb des Ortsbeirates auch einen gemeinsamen Konsens bezüglich des neuen Quartiernamens finden zu können“, so Christian Becker abschließend.

(red)

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