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Praktikant James Kein aus den USA hat das Cereal Culture Café in Bornheim getestet.

Gastronomie

Unser Praktikant aus den USA war im Cereal Culture Cafe in Frankfurt

Unser Praktikant James kommt aus den USA und weiß deshalb alles, was man über Frühstückscerealien wissen kann. Deshalb haben wir ihn ins neueröffnete Cereal Culture Café in Bornheim geschickt. James kam, James aß, James staunte.

Cerealien-Cafés sind gerade ziemlich angesagt. Diese Cafés, in denen es ausschließlich Frühstücksgerichte gibt – und vor allem verschiedene Sorten Cornflakes – erfreuen sich auf der ganzen Welt wachsender Beliebtheit. Jetzt, endlich, gibt’s auch eines in : Michael Stross‘ Cereal Culture Café (Saalburgstraße 39, Bornheim) .

Als Amerikaner - als Sohn des Landes, in dem die Frühstücksflocken erfunden wurden – betrachte ich es als meine patriotische Pflicht, herauszufinden, ob das Angebot des Cereal Culture Cafés meinen Standards genügt. Dafür bin ich ganz selbstlos bereit, mich durch die Speisekarte zu essen. Cafébetreiber Michael Stross hatte zum Glück nichts dagegen. Los geht’s!

Lest hier James' Bericht auf Englisch:

Zuerst probiere ich natürlich den „American Pie“. Ist diese Kreation wirklich amerikanisch? Schmeckt sie wie Großmutters Apfelkuchen? Es gibt nur eine Möglichkeit, das herauszufinden. Michael Stross‘ Mischung enthält: Milch mit Popcorn-Geschmack, Cherrios, Apfelringe (für die Apfel- und Zimtaromen), darüber Zimtsplitter, XXL-Marshmallows, Smarties und ein fetter Schokoriegel (Hershey). Das Ergebnis ist süß und schmackhaft: Sehr, sehr viel Zucker. Das sollte jeden Amerikaner zufriedenstellen.

Stross‘ beeindruckende Karte führt auch einen „Freak Milkshake“. Dem konnte ich nicht widerstehen. Der „Freak“ enthält: Eine Mischung aus Vanilleneis, Reese’s Puffs und Nutella, eine Randverzierung aus Karamell und Fruity Pebbles und, als Topping, Apfelringe und ein Duplo. Kann diese Kreation meine Gelüste befriedigen? Sie kann. Definitiv. Der „Freak“ ist köstlich. Michael Stross weiß, was er macht.

Als Nächstes steht ein Schokoladengericht an. Und was für eins! Der „Chocolate Killer“ kommt mit Kakaosplittern, Lucky Charms mit Schoko-Geschmack, Nesquick und Oreo Os. Außerdem ein Duplo, ein Bounty, Schoko-Bällchen und schokoladige Teigsplitter. Selbstverständlich gibt’s dazu Schokomilch – was auch sonst? Der „Choco Killer“ als dritter Gang ist eine Herausforderung, aber eine, die ich gerne annehme. Nach drei Löffeln habe ich das Gefühl, kurz vor einem Zuckerschock zu stehen, aber das wäre es definitiv wert.

Michael Stross zeigt sich beeindruckt von meiner bisherigen Leistung – und bietet mir an, meine eigene Kreation zu entwerfen. Was ich natürlich sofort annehme. Ich entscheide mich für: Sprinkled Donut Crunch, Kakaosplitter und Einhorn-Froot Looops. Stross nickt anerkennend und fügt seinerseits noch ein paar Marshmallows und Smarties hinzu. Sicher ist sicher. Dann allerdings holt mich die Wirklichkeit ein: Denn das Ergebnis meiner kulinarischen Fantasie schmeckt ganz anders, als ich erwartet hatte. Ich hatte auf eine Art Schoko-Donut-Geschmack gesetzt. Was ich schmecke, als ich den ersten Löffel zum Mund führe, hat damit gar nichts zu tun. Ich habe ein Ungeheuer geschaffen. Eine Perversion. Ich schlucke gequält und stelle fest: Diesen Job sollte man den Experten überlassen.

Einer geht noch. Hoffe ich. Diesmal bitte ich Michael Stross, mir einen Vorschlag zu machen. Einen Geheimtipp zu verraten. Stross empfiehlt eine Mischung aus Super-Mario-Cerealien und Oreo Os, garniert mit süßen Kirschen. Die Mischung überzeugt! Die Geschmäcker überlagern einander nicht, nur die Kirschen setzen einen willkommenen Akzent. Ist halt echt besser, wenn’s ein Experte macht.

Ich habe mich in ein Zuckerkoma gegessen. Aber das war es wert. Das Cereal Culture Café lässt Dich einerseits köstliche Frühstücksgerichte aus allen Teilen der Welt (wieder-)entdecken; andererseits macht es Dich selbst zum Küchenchef, wenn Du Deine eigenen Kreationen entwirfst. Das ist nicht nur köstlich, sondern macht auch jede Menge Spaß. Man sollte es nur nicht übertreiben.

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