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Wirtschaftsdezernent Markus Frank (Zweiter von rechts) bat zum Netzwerken unter dem Motto ?Kreativwirtschaft trifft Industrie?.

Wirtschaftsförderung

Unternehmer und Künstler treffen aufeinander

Zwei Wirtschaftszweige, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten, hat die städtische Wirtschaftsförderung zusammengebracht. Profitieren sollen davon beide Seiten.

Was haben Künstler und Industrie gemein? Mehr als so mancher denkt. Unter dem Motto „Kreativwirtschaft trifft Industrie“ hat die städtische Wirtschaftsförderung nun beide zusammengebracht. „Wir wollen den Unternehmen der Kreativwirtschaft und der Industrie eine Plattform zum Vernetzen in ungezwungener Atmosphäre geben“, sagte Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU). Knapp 200 Gäste waren der Einladung gefolgt.

„Wir sind sehr stolz auf die hiesige Kreativwirtschaft mit rund 37 000 Erwerbstätigen und 5,5 Milliarden Euro Umsatz ebenso wie auf unsere innovativen und leistungsstarken Industrieunternehmen mit rund 70 000 Erwerbstätigen“, sagte Frank.

Seit 2009 organisiert das Kompetenzzentrum Kreativwirtschaft der Wirtschaftsförderung für die Frankfurter Kreativ- und Kommunikationswirtschaft den Abend – diesmal im Frankfurter Ost-Stern in der Hanauer Landstraße 121, ein Areal, das vorübergehend von zahlreichen Künstlern genutzt wird.

Oliver Schwebel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, ist begeistert. „Wenn ich tagsüber von meinem Büro auf der gegenüberliegenden Straßenseite das geschäftige Treiben auf dem Areal sehe, dann bin ich jedes Mal wieder beeindruckt, was Zwischennutzungen bewirken können. Kreative und Künstler erwecken leerstehende Orte mit ihrer Arbeit zum Leben und leisten einen wichtigen Beitrag für die Quartiere und eine lebendige Kreativszene in unserer Stadt.“

Für die wichtigen Wirtschaftszweige Industrie und Kreativwirtschaft gibt es bei der Wirtschaftsförderung eigene Kompetenzzentren, für die Schwebel warb. Deren Mitarbeiter seien bei Gründung, Ansiedlung, Professionalisierung, Vernetzung oder Internationalisierung beratend zur Stelle. Als 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadt ist es das Ziel der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, Wachstum und Arbeitsplätze in Frankfurt zu schaffen. Die Wirtschaftsförderung bietet Firmenberatung. Als Beratungs- und Servicestelle für Frankfurter Unternehmen, ausländische Investoren und Existenzgründer unterstützt die Wirtschaftsförderung bei den erforderlichen Schritten bis zur Geschäftseröffnung in Frankfurt.

Unabhängig von der Unternehmensgröße und der Branche bietet die Wirtschaftsförderung schnellen Zugang zu Informationen, Institutionen und Kontakten und unterstützt bei einem reibungslosen Marktzugang.

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