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Bundesgerichtshof

Urteil gegen "Lasermann" ist rechtskräftig

Der Bundesgerichtshof hat den Fall eines Mannes geprüft, der für einen Mord an einer Garderobenfrau verurteilt wurde.

Das Urteil gegen den wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilten sogenannten "Lasermann" ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof wies die Revision des schwedischen Angeklagten gegen das Urteil des Frankfurter Landgerichts vom Februar nun als unbegründet zurück. Das angefochtene Urteil enthalte keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Mannes, hieß es am Dienstag zum BGH-Beschluss vom 20. November.

Das Frankfurter Gericht hatte den Mann wegen des Mordes an einer Garderobenfrau im Februar 1992 verurteilt. Der Fall wurde erst jetzt verhandelt, da sich der Angeklagte bereits seit 1995 in Schweden in Haft befand. In seinem Heimatland war er wegen Mordes und neunfachen versuchten Mordes aus fremdenfeindlichen Motiven sowie wegen zahlreicher Banküberfälle zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Er wurde erst Ende 2016 nach Deutschland ausgeliefert. Als "Lasermann" wurde er bezeichnet, weil er für seine Anschläge in Schweden ein Gewehr mit Laserzielvorrichtung benutzt hatte.

(dpa)

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