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Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand.

Verbotene Präparate aus China: Prozess

Mit einem umfassenden Geständnis des Angeklagten hat am Montag vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess um den großangelegten Import von verbotenen Präparaten zur Herstellung von Potenz- und Muskelaufbaumitteln begonnen.

Mit einem umfassenden Geständnis des Angeklagten hat am Montag vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess um den großangelegten Import von verbotenen Präparaten zur Herstellung von Potenz- und Muskelaufbaumitteln begonnen. Der 25 Jahre alte Mann aus der Südpfalz räumte vor Gericht ein, zwischen März 2015 und Februar 2016 vier größere Pakete mit Injektionslösungen sowie Testosteron-Pulver in China bestellt zu haben. Bevor er die Stoffe jedoch zu Gesicht bekommen konnte, hatten die Zollbehörden auf dem Frankfurter Flughafen die Lieferungen beschlagnahmt. Statt der erwarteten Sendungen kamen Polizeibeamte zum Angeklagten und stellten sein Haus auf den Kopf. Dabei sollen unter anderem Hilfsmittel sowie Muskelpräparate zum Eigenverbrauch sichergestellt worden sein.

Vor Gericht gab der Angeklagte an, von Freunden und Bekannten aus der Kraftsportszene zur Herstellung derartiger Mittel überredet worden zu sein. Seit der Beschlagnahmung lasse er jedoch die Finger von den Präparaten. Das Gericht hatte dem Angeklagten zuvor zu erkennen gegeben, dass er nur bei einem umfassenden Geständnis eine Gefängnisstrafe umgehen könne. Bereits Ende Oktober will das Gericht den Prozess abschließen.

(dpa)

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