Verkehrsdezernent fordert Diesel-Nachrüstungen für Frankfurt

Der Frankfurter Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) sieht die Diesel-Einigung der großen Koalition zwiespältig. Einerseits sei es ein wichtiger Schritt, erstmals Nachrüstungen vorzuschreiben,

Der Frankfurter Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) sieht die Diesel-Einigung der großen Koalition zwiespältig. Einerseits sei es ein wichtiger Schritt, erstmals Nachrüstungen vorzuschreiben, sagte er am Dienstag in Frankfurt. Andererseits sei die Haltung der Automobilindustrie enttäuschend. Er fordere, dass auch Frankfurt in die Liste der 14 Städte einbezogen werde, für deren Bürger es Angebote für Motor-Nachrüstungen geben soll. In der aktuellen Form sei der Kompromiss für die Stadt unbefriedigend.

Die Spitzen der schwarz-roten Bundesregierung hatten sich darauf geeinigt, dass Besitzer älterer Diesel in Regionen mit besonders schmutziger Luft neue Angebote zum Kauf sauberer Wagen und für Motor-Nachrüstungen bekommen sollen. Das gilt für bundesweit 14 Städte, darunter auch Darmstadt und Limburg. Darüber hinaus kommen Städte in Betracht, in denen demnächst Fahrverbote kommen könnten - dies betrifft unter anderem Frankfurt.

(dpa)

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