Nach Unfall

Verkehrsführung an der Kurt-Schumacher-Straße soll offenbar geändert werden

Nach dem tödlichen Rad-Unfall am 3. August hat die Stadt beschlossen, die Verkehrsführung an der Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße/Battonstraße zu ändern.

Die Verkehrsführung an der Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße/Battonstraße (Innenstadt) soll offenbar geändert werden. Das geht aus einem des Grünen-Stadtabgeordneten Wolfgang Siefert hervor.

Demnach soll künftig nur eine Autospur in nördlicher Richtung über die Kreuzung führen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass Radler die Kreuzung überqueren können, ohne auf die Autospur wechseln zu müssen. Bislang endet der Radweg abrupt im Kreuzungsbereich. Radfahrer müssen auf die Autospur wechseln oder - verbotenerweise - auf dem Bürgersteig weiterfahren.

Am 2. August war ein 60-jähriger Radfahrer, der auf den Bürgersteig gewechselt war, . Der Mann erlitt schwerste Verletzungen, denen er wenig später erlag.

Infolge des Unfalls war eine heftige Diskussion um die Sicherheit der Radwege in Frankfurt entbrannt. In den darauffolgenden Wochen hatten sich zwei weitere tödliche Radunfälle in Frankfurt ereignet - einer in Sachsenhausen und einer im Westend.

Der Stadtverordnete Wolfgang Siefert hatte nach den Unfall auf der Kurt-Schumacher-Straße eine Anfrage zur Verkehrsführung auf der Kreuzung gestellt. Aus der Antwort des Magistrats - bzw. des Verkehrsdezernenten Klaus Oesterling - geht hervor, dass die Verkehrsführung geändert werden soll.

red

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