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Schwindelerregend: Cünent Emir von den Frankfurt Flyers.

Trampolin-Bundesliga

Verschmerzbare Abbrüche

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Die Frankfurt Flyers sind auf dem Sprung zur erneuten Teilnahme an der Endrunde der Trampolin-Bundesliga.

Obwohl der Titelverteidiger Frankfurt Flyers erneut nicht ohne Abbrüche durchkam und deshalb auch die eingesetzten Talente in die Wertung kamen, waren am Ende die Siege gegen den gastgebenden SV Eberstadt und gegen den Meister von 2013 und 2015, den TV Weingarten, ungefährdet. Durch diese Erfolge bleiben die Flyers, die seit ihrer Gründung 2003 in jedem Jahr die Endrunde erreicht haben, ebenso wie der führende SC Cottbus und der SV Brackwede in der Trampolin-Bundesliga ohne Punktverlust.

Da die Bielefelder aber mit Wertungen um 370 aber bereits am Limit sind, zeichnet sich im Kampf um die Meisterschaft ein Zweikampf zwischen dem Team aus Ost-Brandenburg und Frankfurt ab, die beide in Bestbesetzung deutlich über 390 turnen können.

In Darmstadt war dies nicht erforderlich. Die Flyers setzten wieder eine Mischung aus ihren Leistungsträgern und Talenten ein. Der Pflichtdurchgang wurde gewonnen, nach der ersten Kür (126,500) lag Weingarten in Front (129,400). Zum abschließenden dritten Durchgang steigerten sich die Frankfurter deutlich (135,400) und lagen am Ende mit 362,600 Punkten klar in Führung. Der TV Weingarten, der auf 154,900 kam, war ein wenig gehandicapt. Fabian Vogel nahm an einem Turnier in Italien teil, kam vom Frankfurter Flughafen direkt nach Darmstadt, allerdings schon während der Wettkampf lief. So mussten die Schwaben die Pflicht noch ohne ihren bester Turner bestreiten. In den beiden Kür-Durchgängen zeigte Vogel selbst ohne vorheriges Einturnen hervorragende Übungen. Der TV Eberstadt konnte erwartungsgemäß nicht mithalten und blieb mit 343,200 Punkten deutlich hinter den beiden Konkurrenten.

Der Frankfurter Matthias Schuldt sammelte mit 94,2 Punkten die meisten Zähler des Wettkampfes, knapp dahinter auf Platz drei folgte Cüneyt Emir mit 93,4 Punkten. Darion Wren (84,6) und Niklas Oellig (84,1) verpatzten je eine Kür. Die Nachwuchsturner Yannik Ernst (81,7) und Saskia Lauhöfer (79,5) turnten ihre drei Übungen sauber durch.

Am Samstag müssen die Flyers beim badischen Außenseiter TV Nöttingen antreten. Sollten die Frankfurter wie erwartet gewinnen, wären sie vorzeitig für die Endrunde qualifiziert.

Einen Tag vor dem Bundesliga-Wettkampf turnten sechs Frankfurter in Hannover beim 7. Leine-Pokal, an dem 200 Nachwuchs-Turner teilnahmen. Christine Schuldt siegte mit konstant vorgetragenen Übungen in der Klasse der 15/16-Jährigen deutlich. Den Endkampf erreichte Saskia Lauhöfer, die mit einem neuen Programm Rang sechs belegte. Im männlichen Wettbewerb kam Joshua Tuttas als Dritter aufs Treppchen. Über ihre Verhältnisse turnten die beiden „Küken“ Emmy Kaup und Sarah Tuttas, die mit soliden Übungen bei den 11/12-jährigen Girls die Plätze fünf und sechs belegten. Lediglich Yannik Ernst schied im Vorkampf der Junioren aus.

(löf)

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