Jetzt auch im gesamten RMV-Gebiet

Bei verspäteten S-Bahnen gibt’s künftig Geld zurück

  • schließen

Die Fahrgäste des RMV können sich freuen: Bald gibt es im gesamten Gebiet des Verkehrsbundes Geld zurück, wenn Bus oder Bahn zu spät sind. Allerdings müssen die Fahrgäste dazu erst einen Antrag stellen.

Für U-Bahn, Tram und Busse in Frankfurt gibt es die Zehn-Minuten-Garantie schon seit einigen Jahren. Im kommenden Frühjahr wird der Service auf das gesamte Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) ausgeweitet – und damit auch auf die besonders verspätungsanfällige S-Bahn. Das hat der RMV-Aufsichtsrat am Mittwoch beschlossen.

Wer künftig im öffentlichen Nahverkehr unterwegs ist und mit mehr als zehn Minuten Verspätung am Ziel ankommt, erhält auf Antrag das Fahrgeld zurück. Bei Zeitkarten gibt’s einen anteiligen Betrag. Wer eine Monatskarte hat, kann zum Beispiel bei Verspätungen 1,40 Euro pro Fahrt zurückverlangen. Eine Sonderregelung gilt für unpünktliche Fahrten nach 21 Uhr: Betroffene Fahrgäste können sich Taxirechnungen bis zu einer Höhe von 25 Euro erstatten lassen. „Wir wissen, dass wir unseren Fahrgästen durch die vielen Baumaßnahmen im Moment viel zumuten“, sagte RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. Mit der Zehn-Minuten-Garantie will der RMV zumindest einen Ausgleich bieten.

Beschlossen hat der Aufsichtsrat auch, dass die Fahrkartenautomaten ab Dezember 2017 nicht mehr von der Deutschen Bahn, sondern von der Firma Transdev betrieben werden.

(mu)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare