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Gebissschutz ist ein Muss für alle Rollergirls.

Bembel Town Rollergirls

VIDEO: Das sind Frankfurts rasende Rollergirls

Derbe Bodychecks, Handgreiflichkeiten, blaue Flecken: Auf dem Spielfeld lassen die Bembel Town Rollergirls gern die Sau raus. Seht selbst.

Roller Derby ist kein Sport für Barbies oder Weicheier. „Es geht schon zur Sache“, sagt das Bembel-Town-Rollergirl Lara-Maria Mohr. Das Blocken der Gegner mit dem Körper gehört ebenso dazu wie kleine und größere Rempeleien. „Wir können hier richtig die Sau rauslassen“, sagt Antje Dorn alias „Cheeky Cherry“, die die Bembel Town Rollergirls 2011 gegründet hat. 

Roller Derby ist eine noch junge Sportart in Deutschland (ursprünglich kommt sie aus den USA) und vergleichbar mit Rugby auf Rollschuhen. Es gibt weibliche und männliche Teams. Anstatt eines Balls hat jedes Team einen Spieler, der „Jammer“ genannt wird. Dieser muss möglichst viele Gegner überholen und Punkte sammeln. Dabei helfen ihm vier Spieler, die sogenannten "Blocker".

2013 nahmen die Rollergirls erstmals an den Deutschen Meisterschaften teil und schafften es auf Platz sechs. „Das war einfach nur ,Wow'“, sagt Dorn. Als zwei Jahre später der Bundesliga-Betrieb aufgenommen wurde, starteten die Frankfurterinnen direkt in der zweiten Liga. Im November sind sie nach einem furiosen Finale gegen die "RocKArollers" aus Karlsruhe in die erste Bundesliga aufgestiegen. „Das ist schon ein bisschen geil“, sagt „Cheeky Cherry“.

Wir haben die Rollergirls nun beim Training im Bikuz in Höchst getroffen und sie mit Go-Pros ausgestattet. Herausgekommen sind dabei wahnwitzige und bisweilen spektakuläre Aufnahmen. Doch, seht selbst.

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