Wie viel Mitsprache ist demokratisch?

Geht es ausreichend demokratisch zu, wenn gewählte Parlamentarier für alle entscheiden – oder wäre es besser, die Bürger direkt mitreden zu lassen.

Geht es ausreichend demokratisch zu, wenn gewählte Parlamentarier für alle entscheiden – oder wäre es besser, die Bürger direkt mitreden zu lassen. Dieser Frage geht die „Montagsgesellschaft“ mit ihrer heutigen Diskussionsrunde nach. Dabei stellen sich Sportdezernent Markus Frank (CDU), Manfred Louven, Präsident des Frankfurter Renn-Klubs und Prof. Rudolph Steinberg, früherer Präsident der Goethe-Uni, einem aktuellen Thema: „Rennbahn versus DFB-Leistungszentrum. Direkte versus repräsentative Demokratie. Wo liegt der Königsweg?“ Darum geht es: Die Bürgerinitiative „Pro Rennbahn“ hat gegen den Beschluss des Stadtparlaments, wonach die Niederräder Rennbahn geschlossen und ein Teil ihres Geländes dem Deutschen Fußballbund für den Bau eines Leistungszentrums überlassen wird, insgesamt 18 884 Unterschriften gesammelt. Nun muss ein Bürgerentscheid stattfinden, bei dem die Frankfurter darüber abstimmen, ob das DFB-Leistungszentrum gebaut wird oder die Galopprennbahn fortbestehen soll. Ob solche direkten Befragungen der Demokratie guttun, ist heute ab 19.30 Uhr Thema im Union International Club, Am Leonhardsbrunn 12.

Noch bis 12 Uhr können sich Interessierte an dialog@ montagsgesellschaft.de anmelden.

(red)

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