Viele Sterne für die Zivilcourage

Frankfurter Firmen und Vereine sind gestern für ihr Engagement zur Förderung von Zivilcourage von der Stadt ausgezeichnet worden.

Frankfurter Firmen und Vereine sind gestern für ihr Engagement zur Förderung von Zivilcourage von der Stadt ausgezeichnet worden. Der Vorsitzende des Präventionsrates Frankfurt, Stadtrat Markus Frank (CDU), und der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill lobten für insgesamt acht Firmen und Vereine das Frankfurter Zertifikat für die Förderung von Zivilcourage aus.

Das Bundeseisenbahnvermögen, das Amt für Wohnungswesen, InBIT – Institut für Betriebsorganisation, die Agentur für Arbeit, der Frankfurter Verein für soziale Heimstätten, der Frankfurter Gästeführerverein, das Juniorenteam des Deutschen Tischtennisbundes sowie die Mode-Kreativ-Werkstatt des Diakonischen Werkes bieten das Gewaltpräventionstraining der Kampagne „Gewalt–Sehen–Helfen“ regelmäßig ihren Mitarbeitern beziehungsweise ihren Vereinsmitgliedern an.

„Diese acht Firmen und Vereine handeln vorbildlich präventiv für ihre Belegschaft und Mitglieder und sorgen dafür, dass sie die notwendige Verhaltenskompetenz erwerben können, um sich in Konflikt- und Gewaltsituationen selbst schützen und anderen deeskalierend helfen zu können“, sagte Markus Frank und hofft gemeinsam mit dem Polizeipräsidenten auf viele weitere Anmeldungen aus der Wirtschaftsbranche und der Vereinswelt.

Die Verleihung des Zertifikats mit den Kategorien von eins bis fünf Sternen sei eine Wertschätzung und eine nach außen hin sichtbare Anerkennung der erreichten qualitativen Förderung der Zivilcourage. Viele Menschen reagieren in Konflikt- und Gewaltsituationen, indem sie wegsehen, sich selbst mit körperlicher Gewalt in den Konflikt hineinbegeben oder mangels Helferkompetenz kapitulieren. Im schlimmsten Fall werden Helfer durch falsches Verhalten selbst zu Opfern von Gewalttätern.

Die Kampagne „Gewalt–Sehen–Helfen“ will Menschen Helferkompetenz vermitteln.

(pia)

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