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Preußen-Neuzugang Damir Atikovic, hier mit Wolfgang Dörner im Doppel, überzeugte beim Heimdebüt gegen Nordenstadt.

Tischtennis

Ein vielversprechender Auftakt für Viktoria Preußen

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Ein Sieg und ein Unentschieden zum Auftakt können sich für Viktoria Preußen sehen lassen.

Drei Punkte aus zwei Spielen: Der Start in die neue Tischtennis-Saison verlief für Hessenligist Viktoria Preußen vielversprechend. Bereits am Samstag sind die Frankfurter wieder gefordert: Zu einer vorgezogenen Partie gastieren sie im Westerwald beim starken Aufsteiger TTC Hausen.

Viktoria Preußen – TuS Nordenstadt 9:3. – Bei seinem Debüt für die Eckenheimer waren die Blicke freilich auf Damir Atikovic gerichtet. Und der 47 Jahre alte Kroate, Olympia-Teilnehmer von 1996, zeigte, dass er einst unter Profibedingungen Tischtennis spielte. Mit viel Ballgefühl, auch bei Auf- und Rückschlägen, punktete er im Doppel und in beiden Einzeln. Ansonsten waren einige Einzel umkämpft, doch in den entscheidenden Momenten legten die „Preußen“ meistens zu.

Die Spiele: Sestak/Sheng Wang – Burkard/Lösch 9:11, 11:6, 11:6, 11:7, Atikovic/Dörner – Linke/König 12:10, 6:11, 11:4, 11:8, Hao Wang/Wilkenloh – Bober/Fittler 4:11, 11:9, 6:11, 9:11, 1:3, Sestak – Linke 7:11, 10:12, 9:11, Atikovic – Burkard 11:13, 11:8, 11:7, 10:12, 13:11, Dörner – Bober 11:2, 12:10, 7:11, 8:11, 11:5, Hao Wang – König 11:6, 11:4, 8:11, 11:5, Sheng Wang – Lösch 11:13, 11:3, 11:7, 8:11, 11:13, Nölte – Fittler 11:9, 11:9, 13:11, Sestak – Burkard 11:8, 12:10, 11:9, Atikovic – Linke 13:11, 8:11, 12:10, 11:8, Dörner – König 11:6, 12:10, 13:11.

SC Klarenthal – Viktoria Preußen 8:8. – Was für ein Spielverlauf: 0:5 und 3:8 lagen die Frankfurter beim Aufsteiger zurück, um dann tatsächlich noch einen Punkt zu retten. Die Wende leitete Ivan Sestak ein: In einem absoluten Hessenliga-Topspiel entzauberte er den Polen Artur Bialek, und das ohne Satzverlust. „Ivan spielte am Limit, so stark habe ich ihn in den letzten drei Jahren nicht agieren sehen“, sagte Kapitän Wolfgang Dörner. Als Pluspunkt erwies sich auch das mittlere Paarkreuz, denn wie schon gegen Nordenstadt konnten Dörner und Hao Wang immer punkten. Sheng Wang und Jan Wilkenloh auf den Positionen fünf und sechs steigerten sich in der zweiten Rotation und ermöglichten somit das Abschlussdoppel, in dem Sestak/Atikovic einen 0:2-Rückstand wettmachten – und im finalen Satz nach 8:2-Führung beinahe noch scheiterten (11:9). In den Einzeln konnte Atikovic diesmal nicht punkten gegen Bialek und seinen Landsmann Michal Korycki. „Ihm fehlt noch ein bisschen Spielpraxis“, erkannte Dörner. Wegen des 0:3 nach den Doppeln müsse bei der Besetzung noch ein wenig getüftelt werden, fügte er an.

Die Spiele: Bialek/Tauber – Dörner/Wilkenloh 10:12, 11:8, 11:6, 12:10, Korycki/Ay – Sestak/Atikovic 11:5, 6:11, 11:7, 11:6, Blinstein/Kowalczyk – Hao Wang/Sheng Wang 11:6, 6:11, 11:7, 12:10, Bialek – Atikovic 11:8, 6:11, 11:8, 7:11, 11:5, Korycki – Sestak 9:11, 11:7, 11:8, 11:6, Tauber – Hao Wang 11:8, 12:14, 11:7, 12:14, 8:11, Blinstein – Dörner 5:11, 4:11, 11:3, 6:11, Kowalczyk – Wilkenloh 11:9, 11:8, 11:6, Ay – Sheng Wang 11:9, 8:11, 11:9, 11:7, Bialek – Sestak 9:11, 5:11, 10:12, Korycki – Atikovic 11:8, 11:8, 11:6, Tauber – Dörner 10:12, 2:11, 10:12, Blinstein – Hao Wang 11:9, 6:11, 13:11, 8:11, 4:11, Kowalczyk/Sheng Wang 9:11, 8:11, 7:11, Ay – Wilkenloh 11:3, 10:12, 7:11, 4:11, Bialek/Tauber – Sestak/Atikovic 11:6, 11:9, 3:11, 6:11, 9:11.

(fri)

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