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„Ich war schockiert“: Lufthansa-Flieger muss nach Vorfall im Cockpit umkehren

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Von: Erik Scharf

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Auf dem Weg nach London muss eine Lufthansa-Maschine plötzlich umdrehen. Die Durchsage aus dem Cockpit löst bei den Passagieren kein gutes Gefühl aus.

Frankfurt – Selbst für erprobte Fluggäste dürfte dieser Anblick eine neue Erfahrung gewesen sein. Auf dem Lufthansa-Flug LH934 vom Flughafen Frankfurt nach London am Freitag (04. November) lief es nicht nach Plan. Der Grund: eine kaputte Scheibe.

Das Dilemma in der Luft lässt sich auf dem Portal flightradar24.de gut rekonstruieren. Nach dem Start am Flughafen Frankfurt um 15.18 Uhr nahm der Lufthansa-Jet vom Typ Embraer E190LR Kurs auf den London City Airport. Doch der Linienflug sollte am Freitag sein Ziel nicht erreichen. Auf Höhe Aachen, kurz vor der Grenze zu Belgien, drehte der Flieger gegen 15.45 um, flog eine Schleife und setzte um 16.28 Uhr Ortszeit wieder in Frankfurt auf.

Ein Embraer E190LR der Lufthansa.
Ein Embraer E190LR der Lufthansa muss auf dem Weg nach London zum Flughafen Frankfurt zurückkehren. (Archivfoto) © Sabine Brose/Sorge/Imago

Flughafen Frankfurt: Lufthansa-Flug nach London abgebrochen

Wie ein Passagier des Fluges gegenüber dem Portal 20min.ch sagte, habe rund 30 Minuten nach dem Start der Pilot über die Bordleautsprecher von einem zerborstenen Fenster im Cockpit berichtet. Die Umkehr zum Flughafen Frankfurt war die logische Konsequenz.

Zwar habe sich laut des Passagiers bereits während des Fluges ein mulmiges Gefühl bei den Insassen breit gemacht, doch erst nach der Landung hätten die Menschen realisiert, welches Glück sie gehabt hätten. „Als wir wieder sicher in Frankfurt gelandet sind, habe ich das Ausmaß des Schadens an der Scheibe gesehen. Ich war schockiert. Viele Passagiere waren besorgt und haben mit ihren Angehörigen telefoniert“, sagte der LH934-Passagier gegenüber 20min.ch.

Die Gründe für den Vorfall am Cockpit-Fenster sind bislang noch unbekannt. (esa)

Einer am Flughafen Frankfurt festsitzenden Schulklasse muss die Lufthansa eine Entschädigung über 6000 Euro zahlen.

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