+
Der Baum vor dem Römer ist zweithöchste Weihnachtsbaum in Deutschland, aber der höchste Naturgewachsene.

Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmärkte im Vergleich: Frankfurt hat den zweithöchsten Christbaum

  • schließen

Unter Deutschlands Christbäumen belegt das Exemplar des Frankfurter Weihnachtsmarktes mit rund 30 Metern den zweiten Platz. Der höchste steht mit 45 Metern in Dortmund. Er ist aber aus 1700 Fichten zusammengestückelt. Die höchsten Glühweinpreise hat München.

Frankfurt/Dortmund. Ein Sprachreise-Veranstalter hat Deutschlands Weihnachtsbäume auf den Weihnachtsmärkten vermessen. Demnach beträgt die durchschnittliche Höhe rund 20 Meter. Alle Jahre wieder stellen viele Städte traditionell einen Weihnachtsbaum auf. Deren Größe unterscheidet sich deutschlandweit um bis zu 34 Meter.

Gebilde aus 1700 Fichten

Der höchste Weihnachtsbaum Deutschlands und gleichzeitig auch der größte der Welt steht in Dortmund und ist 45 Meter hoch. Dadurch sicherte sich der Baum, der aus 1700 einzelnen Fichten zusammengesteckt wurde, sogar einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. Zwar gibt es in Rio de Janeiro einen noch höheren Baum, dieser besteht jedoch nur aus einem Stahlgerüst.

Hinter dem Dortmunder Baum folgt der Weihnachtsbaum in Frankfurt, der rund 30 Meter hoch ist. Dieser war ein Geschenk aus dem Spessart und wurde im Gegensatz zu dem Baum in Dortmund nicht künstlich errichtet. Den dritten Platz des Rankings sichern sich die Bäume in München, Köln und Stuttgart, die jeweils 25 Meter hoch sind. Dahinter platzieren sich die Festtags-Gewächse in Berlin (24 Meter), Leipzig (23 Meter) und Dresden (22 Meter). Im Schnitt sind die Christbäume der 20 größten deutschen Städte 19,8 Meter hoch.

Die kleinsten Weihnachtsbäume stehen hingegen in Bremen und Essen. Sie sind jeweils nur rund elf Meter hoch. Etwas größer sind die Bäume in Nürnberg (zwölf Meter), Bonn, Wuppertal und Düsseldorf (jeweils 13 Meter). Die gesamten Ergebnisse der Analyse finden Sie hier.

Fünf Milliarden Umsatz

Aber wie sieht es in den Glühweinbuden unter den Weihnachtsbäumen aus? Wo muss für das Heißgetränk am meisten bezahlt werden? Am teuersten ist der Glühwein dieses Jahr in München, hier kostet ein Becher im Durchschnitt 4,50 Euro. Mit 2,50 Euro ist der Glühwein in Rostock und Dortmund am günstigsten. Durchschnittlich kostet eine Tasse Glühwein auf einem deutschen Weihnachtsmarkt 3,25 Euro. Frankfurt liegt mit 3,50 Euro 25 Cent darüber. Diese Preise hat der Veranstaltungsorganisator „Activa Event-Management“ ermittelt. Es wurden die Verkaufspreise für eine reguläre Tasse roten Glühwein auf den beliebtesten Weihnachtsmärkten der jeweiligen Stadt ermittelt.

Für viele Städte und Regionen ist das Geschäft mit den Weihnachtsmärkten bereits ein wichtiger Wirtschaftstreiber geworden. Der Bundesverband Schausteller und Marktkaufleute schätzt, dass die rund 2500 deutschen Weihnachtsmärkte jährlich von rund 160 Millionen Gästen besucht werden und dabei fünf Milliarden Euro umsetzen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare