Ein „Weiter-so“ ohne Impulse und Aufbruchsignale

Keine andere Großstadt verändert sich so wie Frankfurt. Allein im vergangenen Jahr sind 15 000 Einwohner hinzugekommen. Nicht nur deshalb wandeln sich auch Themen und Problemstellungen der Kommunalpolitik.

Keine andere Großstadt verändert sich so wie Frankfurt. Allein im vergangenen Jahr sind 15 000 Einwohner hinzugekommen. Nicht nur deshalb wandeln sich auch Themen und Problemstellungen der Kommunalpolitik.

Nur die CDU verändert sich nicht. Sie versteht unter konservativ nach wie vor, sich neuen Impulsen zu verschließen. Persönlichkeiten, die frische Ideen aus der realen Welt jenseits des Politikbetriebs einbringen? Fehlanzeige. Politiker, die sich mit eigener Meinung profiliert haben? Zurückgestuft. Repräsentanten der wachsenden Gruppe der Migranten? Stehen erst auf den Plätzen 27 und 31.

Stattdessen tritt die CDU mit Kandidaten an, deren einzige Qualifikation ist, dass sie den politischen Betrieb nicht stören. Dazu zählen Politiker, von denen keine politische Initiative bekannt geworden ist und deren Fehlen im Römer nicht auffallen würde.

Diese Strategie des „weiter so“ bedeutet, dass die CDU auf jegliches Aufbruchsignal verzichtet und ihre Stimmenverluste gar nicht aufhalten will. Das Projekt „20 Prozent“ ist gestartet.

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