Weitere Bushaltestellen werden barrierefrei

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Der barrierefreie Umbau von Bushaltestellen geht weiter. In diesem Jahr sollen 37 Stationen so ausgestattet werden, dass ein stufenloser Einstieg möglich ist.

Der barrierefreie Umbau von Bushaltestellen geht weiter. In diesem Jahr sollen 37 Stationen so ausgestattet werden, dass ein stufenloser Einstieg möglich ist. Die Förderanträge beim Land seien eingereicht, heißt es in einem aktuellen Bericht des Magistrats an die Stadtverordneten. Für 2017 sei der Umbau von voraussichtlich weiteren 60 Haltestellen vorgesehen. Dafür werde derzeit die Planung erstellt. In der Regel werden die Stationen mit erhöhten Buskaps versehen, an die die Busse so heranfahren können, dass ein weitgehend stufenloser Einstieg möglich wird.

Insgesamt gibt es 706 Bushaltestellen im Stadtgebiet; davon sind noch mehrere 100 nicht barrierefrei ausgebaut. Im Personenbeförderungsgesetz ist festgelegt, dass bis spätestens 2022 der gesamte öffentliche Nahverkehr barrierefrei zugänglich sein muss.

Auch bei der Straßenbahn sind noch mehr als 80 der 136 Haltestellen nicht barrierefrei. Die städtische Verkehrsgesellschaft VGF arbeitet an der Nachrüstung. Erst Ende vergangenen Jahres wurden die Haltestellen am Niederräder Bahnhof und am Frankensteiner Platz mit neuen Bahnsteigen in Betrieb genommen.

Auch die U-Bahn ist noch immer nicht komplett barrierefrei. Der umstrittene Bau der Hochbahnsteige an den oberirdischen Stationen Musterschule und Glauburgstraße hat sich mehrmals verzögert. Der Baubeginn ist jetzt für dieses Frühjahr in Aussicht gestellt.

Ein Ende in Sicht ist bei der Nachrüstung der unterirdischen Stationen mit Aufzügen. Zuletzt wurde an den Stationen Miquel-/Adickesallee und Schweizer Platz gebaut, Eschenheimer Tor (Kosten: rund 1,7 Millionen Euro) und Westend (2,2 Millionen Euro) folgen noch.

(mu)

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