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Weitere Herausforderung für Schurs Team

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Von: Roland Stipp

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© Symbolbild

Vier Spiele haben die A-Jugendfußballer von Eintracht Frankfurt in der U19-Bundesliga Süd/Südwest noch vor sich, die Konkurrenten im Abstiegskampf haben allesamt noch eine Gelegenheit mehr, Punkte zu holen. Dementsprechend wichtig ist für die Mannschaft von Trainer Alexander Schur die Partie beim Tabellenvorletzten 1860 München am heutigen Samstag.

„Wir könnten in München einen großen Schritt machen“, weiß Schur, der die Partie trotz des vorletzten Tabellenplatzes der „Löwen“ als echte Herausforderung betrachtet: „1860 hat eine spielerisch gute Mannschaft. Ich erwarte ein intensives und temporeiches Spiel, da beide Teams über das Kurzpassspiel kommen.“ Und trotz schwankender Leistungen vertraut der Trainer seinem Team: „Die Mannschaft hat in der Saison zur Genüge bewiesen, dass sie weiß, worauf es ankommt.“

Große Qualität

In der U17-Bundesliga bleiben die Top-Vier am heutigen Samstag unter sich. Zunächst empfängt der drittplatzierte Karlsruher SC Spitzenreiter Bayern München, dann gastiert Eintracht Frankfurt (4.) beim VfB Stuttgart (2.). Anpfiff im Robert-Schlienz-Stadion zu Bad Cannstatt ist um 14 Uhr. Kickers Offenbach muss am Sonntagvormittag beim FC Augsburg ran.

Das Hinspiel gegen Stuttgart am Riederwald endete 3:3. Damals war Eintracht-Trainer Steffen Winter letztlich zufrieden mit seinem Team, weil es gleich dreimal einen Rückstand aufholte. Die fehlerhafte Abwehrarbeit aber war durchaus ein Punkt, den er als verbesserungswürdig erachtete, und tatsächlich kam die Eintracht in den vergangenen vier Spielen mit durchschnittlich einem Gegentreffer deutlich stabiler daher als zuvor. Wie der VfB haben die Riederwälder im Jahr 2017 erst einmal verloren und deshalb erwartet Winter „ein hochklassiges Spiel“. Schließlich verfügten beide Mannschaften „über große Qualität in ihren Reihen“.

Kickers Offenbach wird den Abstieg nicht mehr vermeiden können, hat laut Trainer Leo Caic aber nach wie vor Lust auf Bundesliga: „Na klar, wir haben zwar einen Haufen Verletzter und Gesperrter, aber wir genießen trotzdem jedes Spiel, auch wenn das zuletzt bei 1860 etwas schwächer war. Die Jungs lernen trotzdem sehr viel und eigentlich sind wir einfach mal dran, etwas Zählbares zu holen. Warum nicht in Augsburg?“

(rst)

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