Verkehr

Wenn Kinder zwischen Sattelschleppern radeln

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Der Lieferverkehr mit großen Sattelschleppern beim Autohaus Euler in der Karl-von-Drais-Straße sorgt auch in der vergangenen Sitzung des Ortsbeirats 10 für heiße Diskussionen.

Der Lieferverkehr mit großen Sattelschleppern beim Autohaus Euler in der Karl-von-Drais-Straße sorgt auch in der vergangenen Sitzung des Ortsbeirats 10 für heiße Diskussionen. Während vor allem die Grünen weiterhin eine Gefahr für die Radfahrer sehen, stellte Ortsvorsteher Robert Lange (CDU) die Regelung infrage, dass Radler in der schmalen Straße am Rande des Gewerbegebiets gegen die Einbahnstraße fahren dürfen.

Am Ende stimmte der Ortsbeirat zwar einstimmig für den Grünen-Antrag, der Magistrat möge prüfen und berichten, „wann und wie in der Karl-von-Drais-Straße in Eckenheim die Sicherheit für den Rad- und Fußverkehr hergestellt werden soll.“ Ein besorgter Vater und eine Kinderbetreuerin hatten auf die Gefahren hingewiesen, die entstehen, wenn Sattelschlepper in der Karl-von-Drais-Straße stehend Neufahrzeuge für das Autohaus entladen. Durch ein Verlegen einer Halteverbotszone auf die andere Straßenseite sollten vor allem Radler die Straße sicherer passieren können: Vor allem für Schulkinder bleibe die Straße gefährlich.

Die Gefahr sei schon bei Einführung der Regel, dass hier gegen die Einbahnstraßenrichtung geradelt werden darf, absehbar gewesen, sagt Lange. Viele andere Stadtteilpolitiker hingegen empört, dass Euler es nicht fertigbringt, die Autos auf dem eigenen Grundstück zu entladen. Partei für das Autohaus ergriff Kurt Schomburg (SPD): „Da hängen Arbeitsplätze daran. Und es ist nun mal ein Gewerbegebiet.“

(tjs)

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