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Die wichtigsten Fakten zur OB-Wahl in Frankfurt

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Am 25. Februar. Sollte keiner Kandidaten über 50 Prozent der gültigen Stimmen auf sich vereinen können, gibt es am 11. März eine Stichwahl. Dort treten die beiden Kandidaten an, auf die im ersten Durchgang die meisten Stimmen entfielen.

Am 25. Februar. Sollte keiner Kandidaten über 50 Prozent der gültigen Stimmen auf sich vereinen können, gibt es am 11. März eine Stichwahl. Dort treten die beiden Kandidaten an, auf die im ersten Durchgang die meisten Stimmen entfielen.

Mehr als 500.000 Frankfurter sind zur Wahl aufgerufen und damit etwa 40.000 mehr als bei der vor sechs Jahren. Auch EU-Bürger ohne deutschen Pass dürfen wählen - das sind rund 80.000. Wahlberechtigt ist, wer am Tag der Wahl volljährig ist und seit mindestens drei Monaten seinen Hauptwohnsitz in Frankfurt hat.

Ja. . Die Briefwahllokale befinden sich im Wahlamt (Zeil 3) und in der Außenstelle des Wahlamts im Bürgeramt Höchst in der Dalbergstraße 14. Bis zum 23. Februar (13 Uhr) können Frankfurter dort ihre Stimme abgeben.

Zwölf Kandidaten wurden für die OB-Wahl zugelassen. Die aussichtsreichste Herausforderin des Amtsinhabers Peter Feldmann (SPD) ist die ehemalige Stadtverordnetenvorsteherin Bernadette Weyland (CDU). Für die Grünen tritt die frühere Integrationsdezernentin an, die Linken schicken erneut ins Rennen.

Der OB wird für sechs Jahre gewählt. 2012 fand die Wahl ein Jahr früher als geplant statt, nachdem Petra Roth (CDU) ihren Rücktritt erklärt hatte.

Zehn Kandidaten bewarben sich vor sechs Jahren um das Amt des Oberbürgermeisters. Im ersten Wahlgang hatte sich CDU-Kandidat Boris Rhein mit 39,1 Prozent der Stimmen gegen Peter Feldmann durchgesetzt. Rosemarie Heilig (Grüne) verpasste mit 14,0 Prozent die Stichwahl. Ursula Fechter (FAG/4,0 Prozent) sowie Janine Wissler (Linke) und Herbert Förster (Piraten/beide 3,8 Prozent) konnten keine größeren Stimmenanteile verbuchen. In der Stichwahl holte Feldmann auf und gewann gegen Rhein mit 57,4 zu 42,6 Prozent. Der Sozialdemokrat hat rund 35.500 Stimmen mehr bekommen als im ersten Wahlgang und profitierte von Stimmen aller ausgeschiedenen Kandidaten - Rhein nur 1300.

Das waren immerhin knapp vier Prozent mehr als 2007 (33,6 Prozent). Im Vergleich zur Wahlbeteiligung in den Jahren 2001 (46,1 Prozent) und 1995 (55,8 Prozent) fällt diese aber dennoch unterdurchschnittlich aus. Die geringste Wahlbeteiligung wurde im Gallus verzeichnet. Dort haben nur 23,4 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Lediglich in Nieder-Erlenbach (52,3 Prozent) und in Harheim (51,8 Prozent) lag die Wahlbeteiligung bei mehr als 50 Prozent.

Der OB bereitet die Magistratsbeschlüsse vor und leitet die Magistratssitzungen. Er vertritt zudem den Magistrat nach außen und verteilt die Aufgabenbereiche auf die Dezernate. Auch ist er Dienstvorgesetzter der Beschäftigten und für die Organisation der Stadtverwaltung zuständig.

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