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Peter Fischer. Foto: dpa

Ankündigung

AfD will Eintracht-Präsident Peter Fischer wegen Volksverhetzung anzeigen

Nächste Eskalationsstufe im Streit zwischen Eintracht-Präsident Peter Fischer und der hessischen AfD: Nachdem die beiden AfD-Landessprecher Fischer in der vergangenen Woche bereits wegen Beleidigung angezeigt hatten, soll nun eine weitere Anzeige wegen Volksverhetzung folgen.

Der Landesvorstand der hessischen AfD will Eintracht-Präsident Peter Fischer nun auch wegen Volksverhetzung anzeigen. Das kündigte der AfD-Landesvorstand am Mittwochvormittag in einer an. 

Der Vorwurf: Fischer habe am frühen Morgen in einem Facebook-Kommentar geschrieben: "Ich tituliere Andersdenkende nicht als Nazis. Ich tituliere AfD-Wähler als braunen Nazidreck. Einfach mal auf deren Seiten die Unterhaltungen lesen. Rassisten durch und durch." Bereits in der vergangenen Woche hatte der AfD-Landesvorstand den Eintracht-Präsidenten .

"Das Maß ist jetzt voll", erklärt Klaus Hermann, einer der beiden Landessprecher der AfD Hessen in der Pressemitteilung. "Wenn Peter Fischer meint, dass die Meinungsfreiheit in diesem Land die pauschale Verunglimpfung von über sechs Millionen AfD-Wählern umfasst, hat er vermutlich noch eine steile Lernkurve bei Gericht vor sich", ergänzt Robert Lambrou, der zweite Landessprecher der AfD Hessen.

Ob der fragliche Facebook-Kommentar tatsächlich von Peter Fischer stammt, ist aber alles andere als klar. Auf Nachfrage des Hessischen Rundfunks erklärte die Eintracht, dass die Facebook-Seite "peterfischereintracht", auf der der Kommentar veröffentlicht wurde, nicht von Peter Fischer oder dem Verein bespielt werde. Peter Fischer selbst hatte angekündigt, vor der Mitgliederversammlung am 28. Januar nicht mehr über die AfD-Kontroverse öffentlich sprechen zu wollen.

dpa/red

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