+
Die roten Haare hat sie noch, den ausgefallen Kleidungsstil auch: Enie van de Meiklokjes, die uns auf dem Foto durch den Spiegel anschaut. Auf der Messe Heimtextil macht sie das, was sie am besten kann: moderieren.

Stadtgeflüster

Willkommen in Enies Welt: Moderatorin schaut bei der Frankfurter Heimtextil vorbei

  • schließen

Heute beginnt sie, die Heimtextil. Gestern schon schaute Moderatorin Enie van de Meiklokjes

Heute beginnt sie, die Heimtextil. Gestern schon schaute Moderatorin Enie van de Meiklokjes dort vorbei. In Halle 8, um sich vorzubereiten. Denn in den kommenden Tagen tut die gelernte Schauwerbegestalterin dort das, was sie am besten kann: moderieren. Für das sogenannte Deco-Team, einem Zusammenschluss von 13 Ausstellern, die die gesamte Welt der Wohn- und Objekttextilien zeigen.

Bereits im vergangenen Jahr war der Fernsehstar dabei. Wenn auch nicht so lange und so intensiv wie dieses Mal. Und die Frau, die viele noch kennen, weil sie mal durch die Sendung „Bravo TV“ führte, freut sich schon. „Ich bin Dekorateurin und finde das alles hier ganz toll“, so die 44-jährige Mutter von Zwillingen, die nicht mit dabei sind. Der Papa kümmert sich um die Mädchen. „Das Witzige ist, dass ich nicht mehr so denke wie eine Dekorateurin, weil ich schon lange nicht mehr in dem Beruf drin bin, aber mich interessiert eben alles, was mit Einrichtung zu tun hat“, sagt Enie van de Meiklokje, die als Doreen Grochowski zur Welt kam. Sie hofft auf viele „interessante Gespräche“, auch weil sie mit ihrem privaten Blick ganz andere Ansätze habe als Innenarchitekten oder Innenausstatter. So könnten sich lustige Sachen ergeben, die sie dann auch zu Hause umsetzen könnte. „Es ist doch auch spannend, wenn man hier auf der Heimtextil herumlaufen kann, tausend neue Dinge sieht und alles genau anschauen kann“, sagt Enie van de Meiklokjes.

Im vergangenen Jahr schon nahm sie ganz viele Eindrücke mit nach Hause. „Ich habe tatsächlich zwei Wochen nach der Heimtextil meine Wohnung entmüllt und geschaut, was ich ändern könnte“, erzählt sie. Gekommen sei sie allerdings noch nicht dazu, etwas zu verändern. „Das ist doch zumindest ein Anfang“, sagt Enie van de Meiklokjes, die öfter das Interieur ihrer Wohnung ändert. Grund: „Ich finde, man kann mit Wintermöbeln so schlecht im Sommer leben.“ Deshalb versucht sie, die Zimmer den Jahreszeiten entsprechen umzuwandeln. Gern würde sie die Messe ein wenig genauer unter die Lupe nehmen. „Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das auch schaffe. Vor allem Tapeten findet sie sehr spannend. Auch einen Besuch der Innenstadt stellt sie zumindest in Frage. Nach einem Tag auf der Messe von morgens bis abends werde sie wohl ziemlich gerädert sein – „so wie alle Messe-Arbeitsbienen, die hier herumschwirren“, so Enie van de Meiklokjes die vor kurzem auf Sat.1 die Doku-Soap „Unser allerschönstes Weihnachten“ moderierte.

(es)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare