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Prof Simone Fulda in ihrem Labor.

Nationale Akademie der Wissenschaften

Willkommen in der Leopoldina

Prof. Simone Fulda ist jetzt Mitglied der Leopoldina, der Nationalen Akademie der Wissenschaften mit Hauptsitz in Halle.

Prof. Simone Fulda ist jetzt Mitglied der Leopoldina, der Nationalen Akademie der Wissenschaften mit Hauptsitz in Halle. Sie wurde auf Vorschlag der Mitglieder aufgenommen. Fulda ist Direktorin des Instituts für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie der Universitätsmedizin Frankfurt sowie Vizepräsidentin für Forschung und Akademische Infrastruktur der Goethe-Universität.

Die Leopoldina ist eine der ältesten Wissenschaftsakademien der Welt. 1652 gegründet, ist sie der freien Wissenschaft zum Wohle der Menschen und der Gestaltung der Zukunft verpflichtet. Mit ihren rund 1.500 Mitgliedern vereint die Leopoldina hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und zahlreichen weiteren Ländern.

1968 in Köln geboren, studierte Simone Fulda Humanmedizin an den Universitäten in Boston, San Francisco, Phoenix und Dublin. Seit Juli 2010 ist die Forscherin Direktorin des Instituts für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie, das am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des hiesigen Uniklinikums angesiedelt ist. Das Institut wird von der Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder finanziert; Simone Fulda hat sich einen Namen mit ihrer Apoptose-Forschung gemacht. Dies ist der programmierte Zelltod, der für die Aufrechterhaltung der Gewebehomöostase notwendig und typischerweise in Krebszellen gestört ist. Die Wissenschaftlerin erforscht neue medikamentöse Behandlungsansätze, um dieses Selbsttötungsprogramm gezielt in Krebszellen wieder in Gang zu setzen und damit neue Perspektiven für eine individualisierte Krebstherapie zu entwickeln. Für ihre Forschungsbeiträge hat sie zahlreiche Auszeichnungen erhalten.

(red)

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