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ARCHIV - An vielen Gebäuden und Brücken der Frankfurter Skyline sind am 28.03.2015 in Frankfurt am Main viele Lichter für die "Earth Hour" abgeschaltet. Dennoch ist der Nachthimmel durch die verbleibenden künstlichen Lichtquellen aufgehellt - ein Zeichen für eine sogenannte Lichtverschmutzung. (zu dpa "24-Stunden-Blackout würde Hessen eine Milliarde Euro kosten" vom 08.02.2017) Foto: Fredrik Von Erichsen/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit

Bedarf

Wohnungsknappheit: Verband fordert mehr Absprachen

Nach Ansicht des Verbandes der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft sollen sich die Kommunen bei der Planung von Wohnraum an einen Tisch setzen.

Nach Ansicht des Verbandes der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft sollen sich die Kommunen bei der Planung von Wohnraum an einen Tisch setzen. Vor allem in Südhessen fehlten Hunderttausende Wohnungen, erläuterte Verbandsdirektor Axel Tausendpfund am Mittwoch seine Forderung und beruft sich dabei auf Zahlen aus der Wohnungsbedarfsprognose des Instituts Wohnen und Umwelt aus dem Jahr 2017. „Bis 2040 müssen in ganz Hessen 500 000 Wohnungen gebaut werden, davon in Südhessen 430 000.” Bis 2020 liege der Neubaubedarf in ganz Hessen bei jährlich 37 000 Wohnungen. Gebaut wurden 2017 trotz jährlichen Verbesserungen nur rund 20 600.

„Wir fordern deshalb, dass sich die Kommunen im Rhein-Main-Gebiet an einen Tisch setzen und sich verbindlich einigen, wo die benötigten Wohnungen konkret bis wann entstehen sollen”, sagte Tausendpfund. Gleichzeitig sollen die Förderbedingungen verbessert und Widerstände aus der Bevölkerung abgebaut werden. In Hofheim (Main-Taunus-Kreises) habe es zum Beispiel Klagen von Bürgern gegen Wohneinheiten gegeben. Und auch in Frankfurt gab es zuletzt Proteste gegen einen geplanten neuen Stadtteil an der A5.

(dpa)

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