Ein Bild, das wirkt wie aus lange vergangenen Zeiten: Bei den World Club Dome Pool Sessions im Stadionschwimmbad feierten am Wochenende viele Tausend Besucher. Am DJ-Pult legt Ann Clue auf.
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Ein Bild, das wirkt wie aus lange vergangenen Zeiten: Bei den World Club Dome Pool Sessions im Frankfurter Stadionschwimmbad feierten am Wochenende viele Tausend Besucher. Am DJ-Pult legt Ann Clue auf.

Techno im Stadionbad

World Club Dome Pool Sessions in Frankfurt: Feiern fast wie früher

  • VonEnrico Sauda
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Im Frankfurter Stadionbad feiern 30.000 Besucher bei den World Club Dome Pool Sessions mit Techno bis in die Nacht hinein. Auch Promis mischen sich unter die Gäste.

Frankfurt – Erst musste Bernd Breiter den "großen" World Club Dome, das riesige Event im und rund um den Deutsche Bank Park in Frankfurt absagen. Dann stand auch die kleine Schwester des weltbekannten Festivals, die "World Club Dome - Pool Session", auf der Kippe. Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes konnte diese Veranstaltung dann doch stattfinden.

Drei Tage lang, von Freitag bis Sonntag, war Feiern angesagt. Ungefähr 30 000 Fans elektronischer Tanzmusik tummelten sich, über die drei Tage verteilt, im Stadionbad. "In Tausende glückliche Gesichter zu blicken - das freut mich am meisten", sagte Bernd Breiter am zweiten Abend des Festivals. "Es ist unbeschreiblich schön, nach eineinhalb Jahren endlich wieder mit vielen anderen Menschen laute Musik zu hören", so der Macher, der seinen World Club Dome auch ins Weltall gebracht hat. Immer wieder kommen Fans auf ihn zu, gratulieren ihm dafür, dass die "Pool Sessions" über die Bühne gehen können.

Sichtlich Spaß hatten Model und Moderatorin Giulia Siegel und ihre Tochter Mia bei den World Club Dome Pool Sessions.

Viel Lob für den Organisator der World Club Dome Pool Sessions in Frankfurt

"Kunst, Musik, Kultur und Freunde - endlich", sagt Giulia Siegel. Die Tochter von Star-Produzent Ralph Siegel war mit ihrer Tochter Mia zu Gast bei dem Großereignis. "Es wurde endlich Zeit, dass so etwas wie die World Club Dome Pool Sessions wieder stattfinden", so Siegel, die selbst auch als DJane tätig ist.

Nicht zuletzt deshalb weiß sie, welche Folgen die Pandemie für Künstler haben kann. "Ich finde es schlimm, dass die Unterhaltungsbranche vollkommen vergessen worden ist", klagt die 46-Jährige, die, obwohl doppelt geimpft, an Corona erkrankte. Doch zurück zu den Pool Sessions: "Deshalb ist es sehr gut, dass Bernd Breiter diese erste große Veranstaltung macht." Das findet auch Rob Green, World-Club-Dome-Urgestein und ehemaliger Moderator bei YouFM.

Eine spektakuläre Lasershow tauchte den Himmel überm Stadionbad bei den World Club Dome Pool Sessions in bunte Farben – hier ins Bläulich-Violette.

Olympia-Sportler feiern in Frankfurt mit

Ebenfalls lange mit von der Partie ist auch der DJ Le Shuuk, bürgerlich Chris Stritzel , der an diesem Tag einen Auftritt unter seinem Pseudonym Tom Berger hatte. "Unter diesem Namen habe ich heute zum ersten Mal vor Publikum gespielt - und der Andrang war gigantisch", schildert der DJ. "Ich bin mega stolz auf Bernd Breiter. Mit den ,Pool Sessions' hat er ein deutliches Statement gesetzt", betont Le Shuuk.

In eine ähnliche Kerbe schlägt Stefan Blöcher , ehemaliger deutscher Hockeyspieler und Zweiter bei den Olympischen Spielen 1984 und 1988. "Das tut wirklich richtig gut und ist genau meine Musik", so der 61-Jährige. "Ich habe in der Brita-Arena auch Strandkorb-Konzerte veranstaltet", sagt Blöcher, der die Geschicke der Brita-Arena in Wiesbaden leitet. "Und es ist sehr schön, auf diese Art wieder Freunde zu treffen", sagt Blöcher, der mit Olympiasieger Michael Groß und dessen Frau Ilona ins Stadionbad gekommen ist. (Enrico Sauda)

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