1. Startseite
  2. Frankfurt

Zoo Frankfurt trauert nach Tod von Marabu-Weibchen Mara

Erstellt:

Von: Christoph Sahler

Kommentare

Die Marabus Mara und Bu sind eine Attraktion für den Zoo Frankfurt. Nun ist Mara tot. Weil die Vögel wählerisch sind, ist dies ein herber Verlust.

Frankfurt - Der Zoo Frankfurt hatte am Samstag (20. August) eine traurige Nachricht zu verkünden. Das Marabu-Weibchen Mara ist im Alter von nur acht Jahren gestorben. Maras Partner Bu hingegen ist bereits 18. Er kam aus dem Zoo in Amsterdam und lebt seit 2013 im Frankfurter Zoo. Im Gehege können Marabus bis zu 40 Jahre alt werden. Zur Todesursache machte der Zoo keine weiteren Angaben.

Mara wurde im Zoo de Lagos in Portugal geboren und kam 2015 nach Frankfurt. In der hessischen Metropole lebte sie zusammen mit Marabu-Männchen Bu. Das Paar hatte schnell viele Fans und bekam im Februar 2020 sogar erstmals Nachwuchs. Die Geburt des jungen Marabu-Kükens war damals ein großer Erfolg für den Zoo Frankfurt. Es war die erste erfolgreiche Nachzucht der afrikanischen Storchenvögel in Frankfurt.

Zusammen hatten die Marabus Mara und Bu viele Fans im Frankfurter Zoo. Nun ist Mara tot.
Zusammen hatten die Marabus Mara und Bu viele Fans im Frankfurter Zoo. Nun ist Mara tot. © Zoo Frankfurt/Facebook

Zoo Frankfurt: Erfolgsgeschichte Mara und Bu - Marabus sind wählerisch und bekommen wenig Nachwuchs

Bei der Partnerwahl sind Marabus sehr wählerisch. Nachwuchs gibt es auch in freier Wildbahn vergleichsweise selten. Mara war mit fünf Jahren noch sehr jung, als sie erstmals ein Ei legte. Vater Bu ließ die Henne deshalb lange nicht ans Nest und kümmerte sich alleine um das Küken. Europaweit gibt es nur wenige Nachzuchten von Marabus. Daher wiegt der Tod von Mara nun besonders schwer für den Zoo Frankfurt. (csa)

Erfreuliche Nachrichten hatte der Zoo Frankfurt Anfang August zu vermelden, als es bei den Seehunden Nachwuchs gab.

Auch interessant

Kommentare