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Außergewöhnlicher Nachwuchs im Zoo Frankfurt: Erdferkel Mbali ist noch ganz verschmust

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In Frankfurt wird Erdferkel-Nachwuchs Mbali geboren. Der Zoo Frankfurt zählt somit zu den weltweit erfolgreichsten Züchtern der Tierart.  

Frankfurt - Noch ganz erschöpft liegt das kleine Erdferkel Mbali dicht an seine Mama gekuschelt. Am 22. Dezember wurde das weibliche Jungtier von Mama Ermine im Zoo Frankfurt zur Welt gebracht. Für Ermine ist dies bereits die sechste Geburt. Mit insgesamt 35 Geburten zählt der Frankfurter Zoo zu einem der weltweit erfolgreichsten Züchter dieser einzigartigen Säugetiere.

Erdferkel Jungtier im Zoo Frankfurt
Erdferkel Jungtier im Zoo Frankfurt. © Zoo Frankfurt

Wann können Besucher im Zoo Frankfurt einen Blick auf den Erdferkelnachwuchs werfen?

Bis das kleine Tierchen mit der langen Nase und den spitzen Ohren im Frankfurter Zoo herumtollt, kann es noch ein paar Wochen dauern. Denn Erdferkel werden in Höhlen geboren und verbringen dort ihre ersten sechs Wochen. Die Höhle wurde im Zoo durch eine Box mit eingebauter Kamera ersetzt. Hier liegt die kleine Mbali ganz allein und wird von ihrer Mutter nur zum Säugen besucht.

Ein sehr typisches Verhalten, denn Erdferkel sind grundsätzlich Einzelgänger. Wer also schon jetzt einen Blick auf das Jungtier werfen möchte, kann das Geschehen in der Box über einen Monitor an der Anlage verfolgen. Danach wird die kleine Mbali mit den anderen Tieren im Gehege des Grzimekhauses in Frankfurt zu sehen sein.

Erdferkel Nachwuchs eine Besonderheit für den Zoo Frankfurt

Seit fast 100 Jahren können Besucher die Erdferkel im Frankfurter Zoo bestaunen. Das ist eine Besonderheit: Denn die süßen Tierchen werden aufgrund ihrer Nachtaktivität nur selten im Zoo gezeigt. Daher kann durch die Nachzucht ein wichtiger Beitrag zur Zoopopulation dieser Art geleistet werden, sagt Zoodirektorin Dr. Christina Geiger. Im europaweiten Vergleich liegt der Frankfurter Zoo auf Platz 2 der meisten Erdferkelgeburten. Neben Nachwuchs Mbali freute sich der Zoo Frankfurt im November vergangenen Jahres auch über seltenen Raubtiernachwuchs bei den Fossas. (mm)

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