Die Vorteile einer Fitnessbank demonstrieren Moritz Fuhrmann (li.) und Mike Jakobs am Standort der Fabriksporthalle.
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Die Vorteile einer Fitnessbank demonstrieren Moritz Fuhrmann (li.) und Mike Jakobs am Standort der Fabriksporthalle.

Sportgerät

Zu anfällig für Vandalismus?

Die Stadt lehnt Fitness-Bank im öffentlichen Raum ab

Bonames/Harheim. Eine Fitnessbank des Mainzer Start-Ups "Moveuments", wie sie die CDU im Ortsbeirat 10 (Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Frankfurter Berg, Preungesheim) für Bonames gefordert hatte, wird es wohl nicht geben. Zumindest hat die Stadt Frankfurt davon abgeraten, eine solche Bank im öffentlichen Raum aufzustellen.

Entwickelt hatte die Fitnessbank der Sportwissenschaftler Moritz Fuhrmann. In Frankfurt wurde die erste der patentierten Fitnessbänke beim Sportkreis Frankfurt in Fechenheim aufgestellt. Sie kombiniert zwei Zwecke. Menschen können sich einerseits setzen und entspannen. Andererseits sind auf der Lehne auch einfache Sportübungen erklärt, die man eben mal mit der Bank machen kann. Liegestütze für den Oberkörper, Ellenbogenstützen für den Rumpf oder "Oberschenkelwippen" für die Beine, also in Sitzposition die Beine anwinkeln und ausstrecken. Rund 3500 Euro kostet solch eine Bank. Grundsätzlich begrüßte der Magistrat den Vorschlag, mehr Menschen zu sportlicher Bewegung zu motivieren. Das Problem an diesen Fitnessbänken aber sei, dass sie zu Vandalismus einladen. "Die Verwendung einer Fitnessbank im öffentlichen Raum birgt die Gefahr eines hohen Wartungsaufwandes. Insbesondere ist die entlang der kompletten Rückenlehne angebrachte Schildertafel anfällig gegenüber Beschädigungen oder Verschmutzungen durch Graffiti." Darum solle sie nur im "ohnehin sportlich genutzten Umfeld" aufgestellt werden. Diese Kritik betrifft auch eine Initiative der SPD-Fraktion im Ortsbeirat 14 (Harheim). Auch sie hatte vorgeschlagen, 3500 Euro aus dem Ortsbeiratsbudget für den Kauf einer dieser Fitnessbänke zu investieren. mst

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