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Moses Pelham (rechts, mit Brille) unterhält sich im Jugendhaus Heideplatz mit den jungen Leuten.

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Für Produzent und Rapper Moses Pelham ist es so etwas wie eine Reise in die Vergangenheit.

Für Produzent und Rapper Moses Pelham ist es so etwas wie eine Reise in die Vergangenheit. Vor gut drei Jahrzehnten stand der Mann, der kürzlich für sein künstlerisches Werk mit der Goetheplakette der Stadt geehrt wurde, selbst auf den Bühnen der Jugendzentren der Mainmetropole.

Jüngst war er im Jugendhaus Heideplatz zu Gast und hatte, bevor er sich dorthin aufmachte, ein gut 30 Jahre altes Bild gepostet, das ihn bei einem Auftritt in einem Jugendzentrum zeigt. „Ich muss auf diesem Foto so etwa 15 oder 16 Jahre alt gewesen sein“, sagt Pelham, und fügt hinzu: „Ich habe viel von Jugendzentren profitiert.“

So konnte der 46-Jährige wohl auch ganz gut mitfühlen, wie es den jungen Rappern ging, die am Abend seines Besuches während einer offenen Bühne auftraten. Zuvor hatte er zugeschaut, wie in der Turnhalle des Jugendhauses die Formation „Suzuran“ getanzt hatte.

Moses Pelham schlug eine Einladung, auch auf der Bühne zu rappen, allerdings aus, „weil ich krank bin“. Aus diesem Grund wollte er gestern auch nicht nach Berlin fliegen, obwohl er Grund genug dazu gehabt hätte. Denn dort wurde die Vox-Sendung „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ als „Beste Show“ mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet.

„,Sing meinen Song‘ ist ein einzigartiges Format“, findet Moses Pelham, der bei der vierten Staffel im vergangenen Jahr dabei war. „Da werden Dinge angesprochen und besprochen, die vom Niveau her bei einem Sender wie Arte gebracht werden könnten“, lobt er. „Aber auf diese Weise bekommt die Sendung viel Publikum.“

(es)

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