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„99 - Eine:r schlägt sie alle!“: Zwei Teilnehmende der Show kommen aus Frankfurt

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Von: Enrico Sauda

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Bei der Sendung "Eine:r schlägt sie alle" lernten sie sich kennen und wurden beste Freunde: Maximilian und Mojo.
Bei der Sendung "Eine:r schlägt sie alle" lernten sie sich kennen und wurden beste Freunde: Maximilian und Mojo. © Enrico Sauda

Mojo, Fitnesstrainerin aus Bornheim und Maex, DJ aus dem Bahnhofsviertel machen bei einer Sat1-Fernsehshow mit. Sie erzählen von ihrer Motivation.

Frankfurt – Geschickt, sportlich und clever, das müssen die hundert Kandidaten sein, die bei der Sat1-Fernsehshow „99 - Eine:r schlägt sie alle!“ gegeneinander antreten. Gesucht ist in der Gameshow das größte Allroundtalent: Wer es schafft, in 98 Spielrunden nicht ein einziges Mal Letzter zu werden, kann im finalen Duell - Spiel 99 - 99.000 Euro gewinnen. Erinnert ein wenig an die koreanische Erfolgsserie „Squid Game“.

Zwei, die bei dieser Unterhaltungssendung mitmachen, sind Mojo , Fitnesstrainerin aus Bornheim, und Maex , DJ aus dem Bahnhofsviertel. Für Mojo geht mit der Teilnahme ein Traum in Erfüllung. „Ich wollte schon immer bei einer Fernsehshow mitmachen“, sagt Mojo. Sie hatte sich auch schon für andere Formate beworben, sei aber im Casting schon rausgeflogen. Dieses Mal hat‘s geklappt. Dann ging‘s im November nach Amsterdam, wo die zweite Staffel von „Eine:r schlägt sie alle“ aufgenommen wurde.

„Ich hatte schon immer Lust vor der Kamera zu stehen“: Frankfurter nimmt an Fernsehshow teil

„Wir sollten uns drei Wochen Zeit nehmen“, erinnert sich Madjarin Razai, die alle seit ihrer Kindheit Mojo rufen. Pro Tag spielten sie bis zu acht Spiele. Wie lange sie geblieben sind, das verraten sie natürlich nicht. Auch für diese Sendung galt es, eine Vorauswahl in zwei Runden zu überstehen, allerdings – Corona-bedingt – nicht persönlich.

„Wir haben ein Vorstellungsvideo gedreht und eingeschickt“, sagt Maex. Und weil beides für gut befunden wurde, gab‘s auch ein Telefonat mit den Machern. „Ich hatte schon immer Lust, auf der Bühne oder vor der Kamera zu stehen“, schildert Maex seine Motivation, mitzumachen. „Mich haben der Gameshow-Charakter und die Idee dahinter, dass du nie der Letzte sein sollst, interessiert. Da musst du nicht immer der Gewinner sein, sondern du kannst gut im Mittelfeld mitschwimmen – das ist mal etwas anderes“, findet Maex, der im richtigen Leben Maximilian Laber heißt.

Freundschaft nach den Dreharbeiten: Zwei Frankfurter nehmen

Insgesamt umfasst diese Staffel vier Folgen. Die erste lief vor einigen Wochen bereits. Die Zweite ist diesen Freitag, 22. Juli, 20.15 Uhr, zu sehen und die weiteren Termine sind jeweils freitags, 29. Juli und 12. August. Zwar sind beide aus Frankfurt, aber kennengelernt haben sich die 37- und der 33-Jährige erst bei den Dreharbeiten. „Wir haben uns so richtig befreundet“, sagen die zwei, die auch die erste Folge gemeinsam geschaut haben. Sie verstehen sich prima.

„Ich tanze, wenn er Musik auflegt“, sagt sie. „Und wir machen auch Sport zusammen“, ergänzt Maex, der im Chinasky, im Fortuna Irgendwo, wo er am Samstag, 23. Juli, wieder in Aktion ist, sowie im Pik-Dame und mal hier mal da auflegt. „Es ist schön, jemanden zu kennen, der mitgemacht hat und mit dem man sich austauschen kann. Zwar hätten sie auch Bekanntschaft mit anderen Teilnehmern gemacht, aber die seien anders. „Es bietet sich doch auch an, weil wir beide aus derselben Stadt kommen“, so Maex, der durch die Teilnahme auch einen DJ-Job in Kiel ergattert hat.

Zwei Frankfurter Teil einer Sat1-Fernsehshow: Die Teilnahme bringt ihnen beruflichen Erfolg

Aber ein Liebespaar seien sie nicht. Das Mitmachen hat sich geschäftlich ausgezahlt. Auch bei Mojo. „Einer meiner Fitnesskurse ist schon aus allen Nähten geplatzt, so groß war die Nachfrage“, freut sich Mojo. „Es macht einen großen Unterschied, dass ich bei der Show mitgemacht habe“, sagt Mojo, die ein paar neue Kunden hinzugewonnen hat. „Meine Motivation ist gestiegen“, erzählt die Fitnesstrainerin, die zurzeit bezahlbare Räume sucht. Bis dahin ist sie dienstags 19 Uhr im Günthersburgpark aktiv, trifft sich an der Orangerie mit Interessierten. Für beide könnte es im Fernsehen auch weitergehen. „Du knüpfst auch Kontakte hinter den Kulissen“, so Maex, der schon ein Angebot für eine Daily-Soap erhalten hatte, das er aber abgelehnt hat. (es)

Nicht nur die beiden Frankfurter sind im Fernsehen zu sehen, denn auch die Stadt selbst birgt gefragte Kulissen für Dreharbeiten. Beispielsweise kam es in einem Blumencenter in Frankfurt bei den Dreharbeiten für eine Krimistaffel zu einem SEK-Einsatz.

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