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Ist zurück in Frankfurt: US-Generalkonsulin Patricia Lacina.

Stadtgeflüster

Zum zweiten Mal in Frankfurt: Patricia Lacina

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Patricia Lacina hat schon einmal für die amerikanische Regierung in Frankfurt gearbeitet. Etwas mehr als zehn Jahre ist das her.

Patricia Lacina hat schon einmal für die amerikanische Regierung in Frankfurt gearbeitet. Etwas mehr als zehn Jahre ist das her. Jüngst kehrte sie zurück: als neue Generalkonsulin der Vereinigten Staaten. Sie ist die Nachfolgerin von James W. Herman . „Ich liebe Frankfurt“, sagt sie. „Als ich das erste Mal hier war, lebte ich mit meiner Tochter hier und mein Mann war in Paris beschäftigt – und wir fuhren mit dem Auto sehr oft dorthin“, erinnert sie sich.

Ganz besonders mag ihre Familie den Frankfurter Weihnachtsmarkt. So sehr, „dass wir in den vergangenen Jahren drei oder viermal nach Frankfurt zurückgekehrt sind, um über den Weihnachtsmarkt zu schlendern“, erzählt die Frau, die seit 29 Jahren im diplomatischen Dienst, zum ersten Mal jedoch in ihrer Karriere Generalkonsulin ist. Zuvor war sie in Kairo, Wien, Brüssel, Buenos Aires, Nairobi, Moskau, Bogota und Mexiko City. Danach in Washington. Dort arbeitete sie im Bureau of International Organization Affairs als Office Director of Global Systems. „Mir gefallen die Oper, das English Theatre und all die vielen anderen kulturellen Aktivitäten, die hier möglich sind – und es gibt so viele gute Angebote“, so die Diplomatin. „Ich freue mich jetzt schon auf die Buchmesse und finde die neue Altstadt sehr schön. Die haben einen fantastischen Job gemacht“, so Lacina.

Inzwischen ist ihr Mann, Carlos Zapata , der ebenfalls für die Regierung arbeitet, in Mailand im Konsulat IT-Chef. „Wenn er kann, kommt er auch her“, so Lacina, deren Tochter 21 Jahre alt ist und in Philadelphia an der Universität von Pennsylvania Biologie studiert. „Sie ist auch Fotografin und sie ist sehr talentiert“, so Lacina, die von sich selbst sagt, dass sie ein „Farm Girl“ ist.

„Mein Vater hatte eine kleine Farm in Iowa mit Kühen. Aber dann zog er sich zurück. Aber inzwischen ist die Farm außer Betrieb“, erzählt die Generalkonsulin, die nie Farmerin werden wollte. „Ich mochte das nicht und das ist auch der Grund, warum ich International Affairs studiert habe“, erzählt Patricia Lacina, die gestern zum Oktoberfest fuhr – nach München.

(es)

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