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100 Holocaust-Überlebende mahnen mit 100 Worten

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In einer Videobotschaft zum Holocaust-Gedenktag Yom Ha Schoah rufen Überlebende aus verschiedenen Ländern und in verschiedenen Sprachen an diesem Donnerstag zum Gedenken auf. Zugleich ist die in 100 Worten von 100 Überlebenden auf Englisch, Hebräisch, Deutsch, Polnisch, Russisch, Ukrainisch und anderen Sprachen vorgetragene Mahnung eine Warnung vor Hass und Gleichgültigkeit.

Frankfurt/New York - „Wir müssen uns an die Vergangenheit erinnern, oder sie wird unsere Zukunft“, fordern die Überlebenden in ihrer Botschaft, die von der Claims Conference organisiert wurde. Die Organisation vertritt die Ansprüche von Holocaust-Überlebenden gegen Deutschland.

Seit dem Krieg in der Ukraine organisiert die Claims Conference den Transport von oft hochbetagten und gesundheitlich beeinträchtigten Überlebenden aus dem Krisengebiet. Drei von ihnen, die 84 Jahre alten Galina Abramowa, Tetjana Schuraljowa und Laryssa Dsujenko, die mittlerweile in Frankfurt in einem Altenheim leben, gehören zu den Mitwirkenden des Videos. „Der Aufruf der Überlebenden ist eine Erinnerung daran, dass wir keine Zuschauer sein müssen“, sagte Gideon Taylor, Präsident der Claims Conference, in einer in New York veröffentlichten Stellungnahme. dpa

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