1. Startseite
  2. Hessen

16.297 neue Coronafälle: Inzidenz steigt auf 1477,7

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Corona-Test
Ein medizinischer Mitarbeiter führt einen Corona-Schnelltest durch. © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Binnen 24 Stunden sind in Hessen 16.297 neue Corona-Infektionen registriert worden. Nach den Daten des Robert Koch-Instituts vom Dienstag (Stand: 3.51 Uhr) stieg die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche auf 1477,7. Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 1411 gelegen. Es wurden sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert.

Wiesbaden/Berlin - Landesweit wurden seit Beginn der Pandemie 721 358 Infektionen und 8836 Tote gemeldet.

Weiterhin verzeichnen drei hessische Kommunen eine Inzidenz über 2000. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen wiesen Frankfurt (2246,4), Offenbach (2168,2) und Wiesbaden (2052,7) auf. Am niedrigsten war die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche im Landkreis Werra-Meißner mit 785,6.

Auch am Dienstag waren nach den Kriterien des Sozialministeriums in Hessen alle 26 Gebietskörperschaften Hotspots. Dort gelten strengere Maßnahmen in fast allen Bereichen. Hotspot wird eine Kommune oder ein Landkreis, wenn an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Inzidenz über dem Wert 350 liegt. Nach fünf Tagen darunter fällt die Region aus der Regelung hinaus. Dem RKI zufolge überschritten zuletzt alle Kommunen den Grenzwert deutlich.

Die Hospitalisierungsinzidenz betrug am Dienstag nach Angaben des Sozialministeriums 5,74 nach 5,37 am Montag. Eine Woche zuvor hatte der Wert 3,94 betragen. Die Hospitalisierungsinzidenz gibt an, wie viele Covid-19-Patienten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen neu in Kliniken aufgenommen wurden.

Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Hessen wurden am Dienstag 191 erwachsene Covid-19-Patienten behandelt (Stand 11.05 Uhr). Das geht aus Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) hervor. Von ihnen mussten 98 beatmet werden. dpa

Auch interessant

Kommentare