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16 Monate Haft wegen Faustschlag gegen Rettungsassistentin

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Justitia
Eine Figur der blinden Justitia. © Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Wegen eines Faustschlags gegen eine Rettungsassistentin ist ein 45 Jahre alter Mann in Frankfurt zu einem Jahr und vier Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Der zuvor wegen anderer Gewaltdelikte bereits zu einer Bewährungsstrafe verurteilte Mann sollte im Oktober 2021 wegen gesundheitlicher Probleme in ein Krankenhaus gefahren werden. Auf dem Weg in die Klinik schlug er der Sanitäterin ins Gesicht, was Prellungen und Blutergüsse zur Folge hatte.

Frankfurt/Main - Nach der Arztbehandlung kam der Mann in Haft. Das Urteil des Amtsgerichts Frankfurt vom Montag ist noch nicht rechtskräftig.

Vor Gericht äußerte sich der Angeklagte nicht direkt zu dem Vorwurf. Nach Auffassung von Gericht und Staatsanwaltschaft müsse in Anbetracht der Bedeutung von Rettungsdiensten und deren Mitarbeitern eine fühlbare Strafe ausgesprochen werden. Weil er darüber hinaus während einer laufenden Bewährungsfrist straffällig geworden sei, könne keine erneute Bewährungsstrafe ausgesprochen werden. Auch die erhebliche Alkoholisierung des Mannes, bei dem knapp zwei Promille festgestellt wurden, ändere daran nichts. dpa

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